Abyss: ReadLater – ein Später-Lesen-Dienst für Apple-Nutzer, den ich tagtäglich nutzte [Update – Abschied]

Abyss: ReadLater

Vor ein paar Monaten entdeckte ich wieder die Nützlichkeit eines Später-Lesen-Dienstes. Da ich iPhone, iPad und MacBook verwende, entschied ich mich damals für Abyss: ReadLater. Da ist kein Konto erforderlich, es werden keine Daten erfasst und die Synchronisation läuft über die iCloud. Frisch erschienen ist jetzt die überarbeitete Version 2.0 mit zahlreichen Neuerungen. Und leider auch meinen Abschied von der App …

Ich verwendete früher gerne Pocket – schon als es noch Read-it-later hieß. Danach verzichtete ich komplett auf solch einen Dienst und schick(t)e die Links von Artikeln, die ich mir später ansehen oder aufheben wollte, einfach per E-Mail. Daran gewöhnte ich mich im Laufe der Zeit, aber es war nicht sehr effektiv. Deshalb holte ich mir Mitte 2020 Abyss: ReadLater von Xavi Moll (aus Barcelona). Und die minimalistische App ist seitdem im tagtäglichen Einsatz.

Abyss ist in der Basisversion kostenfrei erhältlich – als Universal-App für Mac, iPad und iPhone. Wenn das Angebot gefällt, der lassen sich alle Funktionen als Premium um einmalig 2,99 Euro freischalten. Achtung: V2 läuft erst ab macOS 12, iOS 15, iPadOS 15 – zu dem komme ich dann gleich noch.
Nachtrag: Mit V2 wurde auf ein Abo-Modell umgestellt Monatlich ca. 1,50 Euro oder jährlich knapp 10 Euro.

Abyss: ReadLater

Die interessantesten Möglichkeiten im Überblick

• Links lassen sich aus jeder Anwendung mit Hilfe des Teilen-Menüs speichern oder manuell hinzufügen.
• Das Dashboard liefert einen vollständigen Überblick über alle Elemente, die auf Abyss gespeichert wurden. Mit Filter für Inbox, Archive, Flagged, Annotated und Offline.
• Abyss funktioniert wie Mail. Wenn ein Link in gespeichert wird, bleibt er ungelesen, bis er geöffnet wird. Ein Filter für “ungelesen” ist dabei.
• Mit dabei ist die Unterstützung für. Unterschiedliche Farben und Symbole sorgen für eine bessere Organisation.
• Vor dem Speichern kann die URL des Links anpasst werden – um beispielsweise ellenlange URLs zu kürzen. Außerdem lässt sich eine kurze Notiz hinzufügen.
• Es steht eine Suche in der gesamten Bibliothek bereit.
• Einträge lassen sich als Favoriten markieren oder archivieren. Durch eine einfache Wischgeste nach links oder rechts.
• Links können auf Wunsch im In-App Browser (normal oder Reader View) oder extern angezeigt werden.
• Es stehen zwei Anzeigemodi bereit: hell, dunkel oder systemabhängig.
• Zu den weiteren Funktionen zählen zum Beispiel Kontextmenüs, die Anzeige der Anzahl ungelesener Elemente im App-Symbol, Notizen, ein Offline-Modus, das Entfernen doppelter Links sowie Mehrfachauswahl.

Abyss: ReadLater – zusammengefasst

Abyss ist – in der Premium Version – wie für mich geschaffen: Puristisch, einfach zu bedienen und mit Privatsphäre. Allerdings habe ich mich leider davon verabschiedet. Denn durchs Update auf V2 am iPhone und iPad, synchronisiert die alte Version am MacBook nicht mehr. Denn dort habe ich kein macOS 12 oben, was Voraussetzung ist. Schade und somit stieg ich auf GoodLinks um, das mir ebenso zusagt.

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