Wortspende: Apple AirPods Max Over-ear Kopfhörer um 629 Euro – der Wert hängt vom Klang ab

Apple AirPods Max | Fotos © Apple
Apple AirPods Max | Fotos © Apple

Nach dem Erfolg der AirPods Ohrhörer will Apple künftig auch im Markt der Bluetooth-Kopfhörer ordentlich mitspielen. Vorgestellt wurden heute der AirPort Max. Da ich mit meinen AirPods Pro sehr zufrieden bin, sah ich mir an, ob mich der Max dazu bewegen könnte, von meinen Bowers & Wilkins PX zu wechseln …

Im März 2020 kaufte ich mir nach längerem Überlegen doch die AirPods Pro. Weil sie halt wunderbar zu den anderen Apple-Produkten passen. Da ich mit dem Klang, der aktiven Geräuschunterdrückung, dem Tragekomfort, der Bedienung und der Zuverlässigkeit zufrieden bin, wären auch die neuen AirPods Max Over-ear Kopfhörer durchaus eine Überlegung wert. Allerdings besitze ich da mit den Bowers & Wilkins PX schon ein starkes, bewährtes Produkt.

Apple AirPods Max | Foto © Apple
Apple AirPods Max | Foto © Apple

Die Eckdaten des AirPods Max Kopfhörer lassen sich auf der Produktseite in aller Ausführlichkeit nachlesen. In einer flotten Aufzählung liest sich das so: H1 Chip, Bluetooth 5.0, Digital Crown (Lautstärke, Steuerung, Telefonie, Siri), dynamischer 40mm Treiber, Doppelring-Neodym-Magnet, adaptiver EQ (um den Klang für die jeweilige Ohrmuschel einzustellen), aktive Geräuschunterdrückung, Transparenzmodus, 3D-Audio für räumlichen Klang (mit dynamischem Head-Tracking wie bei den AirPods Pro), wiederaufladbarer Akku (via Lightning, bis zu 20 Stunden Audio mit einer Vollladung sind allerdings nicht berauschend), austauschbare Ohrpolster, fünf Farben (Silber, Space Grau, Sky Blau, Pink, Grün), Gewicht ca. 385 Gramm (ordentlich schwer), Smart Case (sieht aus wie eine Schlafmaske).

Apple AirPods Max Smart Case | Foto © Apple
Apple AirPods Max Smart Case | Foto © Apple

Der Verkaufspreis in Relation zu den Mitbewerbern

Apple verlangt 629 Euro (auch hier wird wie bei den AirPods Pro der Straßenpreis wohl nach einigen Monaten kräftig sinken) für seine AirPods Max. Hochwertige Kopfhörer von Beyerdynamic, Sennheiser, Bowers & Wilkins, Bagn & Olufsen, AKG & Co. liegen ebenfalls in diesem Preisbereich und noch darüber. In diesem Segment werden saftige Preise verlangt und auch bezahlt. Die einzig entscheidende Frage ist für mich, ob der Klang diesen Preis gerechtfertigt. Zu teuer für den normalen Konsumenten oder doch zu wenig für Profihörer? Was mich da schon stutzig macht: Es gibt keinerlei technische Angaben, nicht einmal Codecs. Aber das ist eine individuelle Entscheidung, die sich nicht allgemein beantworten lässt. Deshalb werde ich sie mir irgendwann nächstes Jahr bei Gelegenheit anhören. Damit ich einen Vergleich zu meinen Bowers & Wilkins PX bekomme, die meinen Ohren sehr taugen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.