Wortspende: Für mich genügen meistens die von Apple mitgelieferten Bordmittel

Bordmittel am Smartphone nutzen - z.B. Apple Notizen

Mussten sich vor noch nicht allzu langer Zeit für mich wichtige Apps meinen Wünschen zu 100% unterordnen, so hat sich dies in den letzten Monaten gewandelt. Zum einen änderten sich meine Anforderungen, zum anderen gehen mir die stetig zunehmenden Umstellungen zu Abos auf den sprichwörtlichen Keks. Die Konsequenz daraus: Ich versuche möglichst viel mit Bordmitteln zu erledigen …

Da ich kürzlich beschlossen habe, die nächsten Jahre doch weiter in der Apple-Welt zu verbringen, hat das mit Bordmitteln wesentlich vereinfacht. Ich verwende ein MacBook, ein iPad, ein iPhone und eine Watch. Das heißt: Alles ist miteinander gründlich verbunden und läuft so halbwegs tadellos. Mit der iCloud als zentraler Speicher.

Angemerkt: Ich achte sehr wohl darauf, dass ich nicht völlig “abhängig” von Apple werde. Daher schaue ich auch regelmäßig darauf, dass ich im Fall der Fälle Alternativen kenne, die ebenso gut funktionieren. Somit wäre ein Umstieg lediglich mit ein bisserl zeitlichem Aufwand verbunden.

Was ich so alles mit Bordmitteln erledige

Apple liefert seit vielen Jahren zahlreiche Apps zu seinen Produkten. Das gilt sowohl für macOS, für iOS als auch für iPadOS und watchOS. Meistens sind das zwar keine überragenden Programme, aber für Minimalisten wie mich fast immer völlig ausreichend. Hier ein paar Beispiele:

• Mail: Ich habe da zentral alle meine E-Mail-Adressen angelegt (z.B. Apple, Gmail, Outlook, eigener Mailserver) und mir genügt die Funktionalität. Ich habe nicht einmal eine zweite E-Mail-App. Da habe ich zwar schon einige probiert, bin aber immer wieder bei Apple Mail gelandet.

• Erinnerungen: In den letzten Jahren gab ich wohl jeder verfügbaren Aufgaben-App eine Chance. Um in der Praxis zu erfahren, dass die Apple Erinnerungen für mich völlig ausreichen. Und sollte ich mal wieder zu Android wechseln, dann stünde Todoist bereit.

• Notizen: Ich schreibe einige Texte und habe immer zahlreiche Notizen angelegt. Auch hier probierte ich zig Services aus und verwendete diese teilweise länger. Heute kann ich bekunden, dass sich die Apple Notizen für meine Nutzung bestens eignen.
Kurzer Hinweis: Sehr selten setze ich Pages als Textverarbeitung ein.

• Sprachmemos: Seit ich beruflich kein Diktiergerät mehr benötige, kommen die Sprachmemos häufiger zum Einsatz. Besonders dann, wenn ich unterwegs bin, die Hände nicht frei habe (z.B. im Auto) und Gedanken, Ideen trotzdem gleich festhalten will. Klappt auch tadellos mit der Watch und Sync via iCloud.

• Kalender: Auch hier kenne ich jede Menge Apps, die je nach Anforderung durchaus Sinn machen. Beispielsweise Fantastical. Allerdings reicht für meine paar Termine auch der mitgelieferte Kalender. So nebenbei: Die Daten selbst liegen in meiner ownCloud und werden über CalDav synchronisiert.

• Podcasts: Seit ein paar Wochen höre ich wieder regelmäßig Podcasts. Sowohl lustige als auch informative Episoden. Abonniert habe ich sie gleich ins der Standard Podcast-App.

• Karten: Aus meiner Sicht hat sich die Karten-App von Apple gut entwickelt. Nicht so überladen, datenhungrig und werbeorientiert wie Google Maps – aber auch nicht so mächtig. Da ich das alles nicht brauche, für mich eine leichte Wahl. Die Apple Karten sind dennoch nicht meine bevorzugte Navi-App. Das ist weiterhin HERE WeGo. Hauptsächlich wegen der Offline-Nutzung und der jahrelangen Gewöhnung daran.

• Numbers: Da ich auch ein paar Tabellen angelegt habe, verwende ich dafür gleich Numbers. Dafür brauche ich kein Excel oder eine andere Lösung.

• Fotos: Da bin ich kürzlich von Google Fotos auf Apple Fotos umgestiegen. Das integriert sich besser ins Gesamtsystem.

Standard-Apps sind kostenfrei

Da ich viele Sachen mittlerweile auch mit den von Apple mitgelieferten Apps erledigen kann, brauche ich – fast – keine zusätzlichen Services kaufen oder abonnieren. Das spart ein bisserl Geld – was aber für mich kein Motiv für die Entscheidung war. Darüber hinaus ist die Integration ins Betriebssystem (aktuell macOS Catalina, iOS 13, iPadOS 13, watchOS 6) meistens deutlich besser als bei Fremdprodukten.

Zusammengefasst: Ich kann mit den Bordmitteln zufriedenstellend arbeiten. Das ist für mich das allerwichtigste Argument.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.