HomePod mini: Ich bestellte mir aus Neugierde ein Exemplar – auch wenn Apple das gar nicht will

HomePod Mini Lautsprecher | Foto © Apple
HomePod Mini Lautsprecher | Foto © Apple

Der HomePod ist sicherlich kein Massenprodukt. Zu teuer in der Anschaffung, um gegenüber den zahlreichen Mitstreitern zu bestehen. Selbst für Apple-Nutzer ist der Mehrwert überschaubar. Das könnte sich beim neuen HomePod mini etwas ändern. Beginnend beim Anschaffungspreis von unter 100 Euro …

Apple Österreich will bei uns keine HomePod Lautsprecher verkaufen. Aus welchen Gründen auch immer. Ende letzten Jahres holte ich mir aus Interesse bei einem Versandhändler in einer Sonderaktion um etwa 250 Euro ein Exemplar. Da haben dann Preis und Zufriedenheit so halbwegs zusammengepasst. Ich bin schon neugierig, wie das beim HomePod mini ausschaut. Denn der geht um unter 100 Euro über den Ladentisch.

Abgesehen vom Anschaffungspreis sehe ich bei uns daheim für den mini ein spannendes Einsatzgebiet, das der große HomePod nicht liefert: Wie das iPhone (11, 12) und die Watch 6 hat auch der HomePod mini einen U1 Ultrabreitbandchip eingebaut. Dadurch lässt er sich als Hub für Automatisierungen einsetzen. Mit Faktoren wie Entfernung, Richtung oder eindeutige Kennung. Da werde ich ein paar Möglichkeiten im “betreuten Wohnen” (Smart Home) ausprobieren.

HomePod Mini Lautsprecher | Foto © Apple
HomePod Mini Lautsprecher | Foto © Apple

Bei Audio liegt meine Nutzung solcher kompakter Geräte ohnehin nicht beim aktiven Genießen von Musik (da bevorzuge ich andere Lautsprecher), sondern vielmehr bei Hörspielen, Podcasts und für Hintergrundmusik beim Arbeiten. Somit hat die Klangqualität beim Musik keine Priorität.

Die technischen Daten vom mini im Überblick

• 84,3 mm hoch, 97,9 mm im Durchmesser, 345 Gramm Gewicht
• Treiber mit voller Bandbreite und zwei passive Tieftöner, 360° Klang
• Unterstützung für AirPlay 2
• Einsatz als HomeKit-Zentrale
• koppelbar als Stereo-Paar
• Unterstützung für Intercom – kurze Audio-Nachrichten lassen sich an andere Apple-Geräte senden
• Touch-Steuerung an der Oberseite des Gehäuses
• vier eingebaute Mikrofone für Siri
• WLAN 802.11n, Bluetooth 5
• fix montiertes Kabel mit USB-C am Ende – 20W-Netzteil ist dabei
• zwei Farben für den transparenten Stoff: Space Grau, Weiß

HomePod Mini Lautsprecher | Foto © Apple
HomePod Mini Lautsprecher | Foto © Apple

HomePod mini – so geht’s weiter

Da Cyberport den HomePod mini “irrtümlich” auch kurz im österreichischen Webshop drinnen hatte, bestellte ich “auf Verdacht” ein Exemplar vor. In Weiß um 96,50 Euro. Abholbereit im Wiener Geschäft angeblich Mitte Dezember. Und wenn er mir nicht taugen sollte, dann wird er eben wieder verkauft.

4 Kommentare

  1. Gute Idee, so habe ich es auch gemacht.

    Mit dem Hompod mini möchte ich in das Thema „Hausautomation“ einsteigen. Lange informiert, viele Systeme belesen… Apple (Google & Amazon) hat mit der CHIP Allianz hoffentlich die besten Karten für die Zukunft. Ich hoffe (ich bin ja kein Programmierer) dass ich für einige Räume in meinem Haus ein paar Dinge umsetzen kann. Beleuchtung, Aktoren schalten, Sensoren abfragen, …..

    Zum Musik anhören werde ich den „Mini“ nicht einsetzen. Eventuell für Podcasts oder Badewannenmusik.

    Vielleicht gibt es noch einen zweiten Mini, mal sehen.

  2. “irrtümlich” würd ich nicht sagen – Cyberport hat die Watch in Edelstahl auch bei uns verkauft als Apple Store offiziell nur in D angeboten hat.

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