Smarter Sound: Ich holte mir fürs Daheim-Büro nun doch einen Apple HomePod

Apple HomePod - Foto © Helmut Hackl
Apple HomePod – Foto © Helmut Hackl

Da ich beim Geschichtenschreiben gerne Musik und Podcasts höre, schaffte ich mir nun doch einen HomePod für mein Daheim-Büro an. Obgleich er von Apple nicht in Österreich angeboten wird. Und so landete ich bei diesem kompakten Aktivlautsprecher …

Der Lautsprecher ist fürs “Nebenbei”-Hören. Daher wollte ich eine kompakte Box, die trotz der Größe einen kraftvollen Klang liefert. Angemerkt: Ich verwende ein iPhone zum Streamen von Audio an diese Box. Als Apps kommen Apple Musik & Podcasts zum Einsatz. Und daran wird sich wohl in den nächsten Jahren nichts ändern. Daran sind auch meine Wünsche ausgerichtet.

Meine Wünsche an so einen Kompaktlautsprecher

• Voraussetzung ist die Unterstützung für AirPlay 2, da dies meine bevorzugte Methode ist, diesen Lautsprecher anzusteuern. Eine Alternative wäre es, die Box an einen Airport Express zu hängen, der AirPlay 2 liefert. Das wäre allerdings Plan B.

• Der Klang muss meinen Ohren taugen. Halbwegs ausgewogen abgestimmt und passend über mehrere Musikgenres hinweg. Ein sehr subjektiver Punkt. Die Anforderungen sind aber nicht so hoch wie an die HiFi-Anlage im Wohnzimmer. Aber das dürfte ob der Größe der Box eh klar sein.

• Die Stromversorgung muss via Steckdose erfolgen. Ein eingebauter Akku ist nicht gewünscht.

• Ein integriertes Mikrofon ist nicht notwendig. Ich brauche darüber weder telefonieren noch mit Siri & Co. plaudern.

• Ein Stereo-Betrieb – ohne merkbare Latenz – mit zwei Lautsprechern ist nicht vorgesehen. Multiroom ist automatisch über AirPlay 2 vorhanden.

• Das Budget legte ich mit “um die 250 Euro herum” fest.

Zur Auswahl standen ein Apple HomePod, ein Bowers & Wilkins Formation Flex, ein Bang & Olufsen Beoplay M3 sowie ein Sonos One SL. Nach dem Probehören blieben HomePod und Flex übrig. Der Flex sagte mir klanglich am besten zu, lag aber – trotz Sonderpreises – leider weit über meinem Kostenlimit. Daher entschied ich mich für einen HomePod, da er mir das stimmigste Gesamtpaket innerhalb des Budgets liefert.

Ein paar Anmerkungen zum HomePod

• Der HomePod ist eine gute Ergänzung zu iPhone, iPad und TV. Er fügt sich nahtlos ins Gesamtsystem ein. Das beginnt schon bei der Einrichtung des Lautsprechers. Einfach das iPhone hinhalten, Sprache wählen und der Rest wird automatisch erledigt. Das läuft auch bei Musik sowie Telefonaten so ab.

Apple HomePod konfigurieren
Apple HomePod konfigurieren

• Ich verwende ein Apple TV als Steuerzentrale fürs smarte Wohnen via HomeKit. Das könnte künftig auch der HomePod übernehmen. Gut zu wissen, falls ich daheim künftig wieder umorganisiere.

• Der HomePod ist 17,2 cm hoch und 14,2 cm breit – somit sehr kompakt. Das Gewicht beträgt 2,5 Kilogramm, was für Stabilität am Schreibtisch sorgt. Zur Auswahl stehen zwei Farben: Space Grau oder Weiß.

• An der Oberseite befindet sich ein Touch-Bedienfeld: 1x Berühren für Wiedergabe / Pause, 2x für nächster Track, 3x für vorheriger Track, +/- für Lautstärke, länger Berühren für Siri-Taste (optional). Außer dem Stromkabel gibt es keinen weiteren Anschluss.

• Der Klang ist für meine Nutzung im Daheim-Büro ausreichend. Sowohl bei Musik als auch Sprache. Was fehlt, das ist ein Equalizer. Dies will die Raumerkennung kompensieren. Dabei stellt sich der HomePod klanglich automatisch ein, egal wo ich ihn platziere. In Summe bekunden meine Ohren ein ordentliches Klangbild. Erstaunlich, welch tiefer Bass da aus der kleinen Box hämmert. Das geht zwar zu Lasten der Mitten und Höhen, aber ich kann damit in Summe gut leben.

• Bei Bedarf lässt sich ein zweiter HomePod für Stereo-Betrieb koppeln. Primär ist die Box aber als Einzelsystem optimiert.

• Ich kann Audio vom iPhone, iPad, TV oder MacBook an den HomePod streamen. Er kann aber auch alleine spielen. Beispielsweise Apple Music, das ich als Streaming-Anbieter für Musik nutze.

• Ich kann Siri verwenden, muss aber nicht.

• Die Leistungsaufnahme liegt bei ungefähr 1,8 Watt im Standby und bei etwa 8-10 Watt bei Musik-Wiedergabe. Akzeptabel, obgleich keine Bestwerte.

Apple HomePod – mein Fazit

Der HomePod ist minimalistisch und zeitlos elegant. Bin ich – als iPhone Nutzer – zufrieden? Ja.

P.S.: Der HomePod wird von Apple in Österreich nicht angeboten. Auch bei keinem offiziellen Apple-Händler. Somit kaufte ich ihn bei einem Versandhandel in einer Sonderaktion um ungefähr 254 Euro inklusive Versand. Das war er mir wert.

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