Fahrradkarte & Navigation – ein paar Ausfahrten mit Bikemap unternommen

Bikemap am Smartphone
Bikemap am Smartphone

Vor längerer Zeit kaufte ich mir in einer Sonderaktion die Vollversion von Komoot und seitdem verwende ich es manchmal als Navi-App, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin. Da ich etwas – für mich – Neues ausprobieren wollte, ließ ich mich bei ein paar Ausfahrten von Bikemap leiten …

Ich verwende beim Radln seltener eine App, da ich hauptsächlich auf bekannten Wegen unterwegs bin. Deshalb besteht auch kein Anlass, mich von Komoot zu verabschieden, da es zufriedenstellend navigiert. Aus Interesse probierte ich jetzt dennoch eine Alternative: Bikemap. Bike Citizens wäre auch eine Möglichkeit gewesen, aber das gefällt mir nicht. Das empfand ich schon vor zwei Jahren so, als ich mich für Komoot entschied. Subjektiv bekundet.

Bikemap am Smartphone
Bikemap am Smartphone

Die wichtigsten Möglichkeiten im Überblick

• Bikemap liefert zig Millionen Radrouten in mehr als 100 Ländern. Sowohl die Karten als auch die sprachgeführte Navigation lassen sich offline (eine Premium-Funktion) und online verwenden.
• Beliebte Fahrradrouten können in der Umgebung gesucht werden.
• Praktisch ist das Auffinden passender Radwege – nach Länge, Fahrrad-Typ sowie Routen-Typ. Die Ergebnisse können nach Relevanz, Popularität, Länge oder Steigung sortiert werden.

Bikemap am Smartphone
Bikemap am Smartphone

• Die Navigation führt von A nach B – auf Wunsch auch mit Zwischenstationen. Selbstverständlich mit Neuberechnung der Route bei Verlassen der geplanten Strecke. Wer mag, der kann seine Routen auch aufzeichnen lassen.
• Während der Fahrt werden ergänzende Daten wie aktuelles Tempo, Distanz und Dauer der Tour angezeigt. Plus ein schneller Zugriff auf Gefälle, Steigung und Seehöhe der Strecke.
• Es werden Informationen über relevante Sonderziele für Radfahrer angeboten – beispielsweise Werkstätten, Abstellplätze, öffentliche Radpumpen und WCs.
• Für Premium-Abonnenten stehen zusätzliche Funktionen bereit. Zum Beispiel neben den Offline-Karten auch optimiertes Routing für Rennrad und Mountainbike, spezielle Fahrradkarten (z.B. OpenCycleMap von OpenStreetMap) und Kartenstile (wie 3D), Nachtmodus und noch so manches mehr. Premium lässt sich sieben Tage lang kostenlos testen – danach kostet es ca. 5 Euro monatlich (plus Sonderpreise für Quartal und Jahr).
• Die App steht für Android & WearOS sowie für iOS & Watch bereit. Bei Apple auch mit Integration ins HealthKit.

Bikemap am Smartphone
Bikemap am Smartphone

Bikemap – mein Fazit

Bikemap, eine App aus Wien, eignet sich ausgezeichnet als Navi-App fürs Fahrradfahren. Mir gefallen sowohl die Aufmachung, die Bedienung als auch die Routenführungen. Derzeit sehe ich aber keine Motivation vom – schon bezahlten – Komoot umzusteigen. Wenn ich allerdings heute neu entscheiden müßte, dann würde es Bikemap werden. Die gratis Basisversion werde ich die restliche Saison manchmal nebenbei mit”radeln” lassen.

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