🌈 AusgangsbeschrĂ€nkungen – Woche 6: Ideen & Neuigkeiten zwischendurch [20.-24. April]

Zubereitung Filterkaffee | Foto © Helmut Hackl
Zubereitung Filterkaffee | Foto © Helmut Hackl

Wir sind schon in der 6. Woche angekommen, in der die AusgangsbeschrĂ€nkung unser tĂ€glicher Begleiter ist. Zumindest ein Haucherl “NormalitĂ€t” ist schon eingekehrt. Ich sammle somit weiterhin Gedanken und Anregungen – mit laufender Aktualisierung. Vielleicht ist ja wieder was fĂŒr euch dabei. Los geht’s mit Woche 6 


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Freitag, 24. April

Ich wĂŒnsche ein gemĂŒtliches Wochenende. Haltet Distanz, macht’s Bewegung und bleibt’s weiterhin gesund.

Die letzten paar Jahre war ich ein emsiger Besucher im Kino. Übers Jahr gesehen schaute ich mir da mehr als 30 Filme an. Das Ă€ndert sich heuer dramatisch. Denn zu den bisherigen zwei Vorstellungen (“Knives Out – Mord ist Familiensache” und “Bad Boys for Life”), wird sich wohl kaum was dazugesellen. Auch wenn vielleicht im Sommer das mit dem Distanzhalten organisiert werden könnte, fehlt es einfach an Filmen. Da ist – zumindest fĂŒr mich – bis auf den neuen James Bond kein abgedrehter, synchronisierter Film von Interesse dabei. Und neue Filme werden wohl erst 2021 kommen. Ich sehe das so: Ich vermisse zwar meine Kinobesuche (meistens am Montag oder Dienstag frĂŒhnachmittags im Cineplexx am Wienerberg, wo der Kinosaal ohnehin fast immer leer war), aber ich kann heuer auch ohne leben. Ich hoffe nur, dass Cineplexx ĂŒberlebt, denn ich habe noch Guthaben auf meiner Bonus Card.


Es ist Jahrzehnte her, dass ich im Autokino in Gross-Enzersdorf bei Wien war. Da alle Kinos derzeit geschlossen haben und das mit dem Kinobesuch wohl noch lĂ€nger dauert, wĂ€re ein Autokino ein leiwandes, völlig kontaktloses Erlebnis. Es wird schon eifrig an einer Wiedereröffnung gearbeitet und es fehlt noch (wieso eigentlich?) der Bescheid der Behörden. Da meine Frau und ich sofort dabei wĂ€ren, unterstĂŒtzen wir gleich die Crowdfounding-Initiative vom Autokino. Pro 10 Euro Spende gibt’s dafĂŒr dann ein Ticket. Wir wĂŒnschen den Betreibern viel GlĂŒck und wir freuen uns schon riesig auf den Besuch!

Autokino Wien | Foto © Sicheres Kino
Autokino Wien | Foto © Sicheres Kino

Da ich jetzt wieder intensiver mit meinem Vello Bike+ unterwegs bin, kam die Idee auf, ob ich mir nicht einen smarten Fahrradhelm zulegen sollte. So sah ich mir die Produkte von Lumos an – Matrix, Street, Kickstart. Denn die haben Front- und RĂŒckleuchten sowie Brems- und Blinklichter. Und die lassen sich ĂŒber eine App am Smartphone (iPhone & Android) steuern. Als Apple Watch Nutzer könnte ich sogar durch bestimmte Bewegungen die Blinker aktivieren, wenn ich nicht die Standard-Fernbedienung am Lenker dafĂŒr nutzen will. AusgewĂ€hlt hĂ€tte ich mir einen Kickstart mit MIPS (ein zusĂ€tzlicher Schutz vor Drehbewegungen). In Summe um ungefĂ€hr 230 Euro inklusive Lieferung. Fast hĂ€tte ich ihn mir schon bestellt, entschied dann aber doch, dass ich keinen smarten Helm haben will, den ich tĂ€glich aufladen muss. Zudem sind einige Funktionen in der App noch in einer frĂŒhen Beta. Somit warte ich die nĂ€chste Generation an smarten Helmen ab.

Kickstart - smarter Fahrradhelm mit Bremslicht, Blinker & App | Foto © Lumos
Kickstart – smarter Fahrradhelm mit Bremslicht, Blinker & App | Foto © Lumos

Wer ganz viel Zeit hat und schon nicht mehr weiß, was er/sie tun soll. Ich hĂ€tte da einen ultimativen, philosophischen Tipp: Die gesammelten Werke von Marcus Tullius Cicero. 4.500 Seiten fĂŒr knapp einen Euro. Das eBook ist auf den gĂ€ngigen Plattformen erhĂ€ltlich.

Die gesammelten Werke von Marcus Tullius Cicero auf © Apple BĂŒcher
Die gesammelten Werke von Marcus Tullius Cicero auf © Apple BĂŒcher

Ein Teil meines Uni-Studiums umfasst die Betriebswirtschaftslehre. Aber offenbar gehöre ich zu einer Minderheit in Österreich, die das auch umsetzt. Ich bin seit fast 20 Jahren selbststĂ€ndig. Ich brauchte noch nie einen Kredit. Ich investier(t)e ausschließlich aus Eigenkapitel. Ich bezahl(t)e alle Rechnungen immer pĂŒnktlich. Ich ĂŒberweise brav und pĂŒnktlich die Steuern ans Finanzamt. Ich habe ausreichend RĂŒcklagen. Ich habe immer einen Plan B und oft sogar einen Plan C in der Schublade. Somit fließt auch weiterhin das Einkommen (Plan B startete rechtzeitig) und ich mache mir finanziell keinerlei Sorgen fĂŒr die nĂ€chsten Monate. Ich unterstĂŒtzte deshalb derzeit verstĂ€rkt auch EPUs und Kleinunternehmen, die das ebenso handhaben.
Aber in Zeiten der Pandemie lernte ich, dass ich – nach dem Handeln der Regierung – der Gelackmeierte bin. Denn ich bekĂ€me als EPU jetzt finanzielle UnterstĂŒtzung, wenn ich keinen Plan B gehabt hĂ€tte und somit ohne Einkommen dastehen wĂŒrde. Das heißt: Ich brĂ€uchte jetzt gar nichts arbeiten und wĂŒrde im Gegenzug dafĂŒr Geld “geschenkt” bekommen.
Was ich daraus schließen könnte: Ich pfeife ab sofort auf die gelernte Betriebswirtschaft und bei der nĂ€chste Krise raunze ich einfach als gebeutelter EPU im Chor um UnterstĂŒtzung mit. Ich bin aber stolz darauf, nicht so so denken und zu handeln. WĂŒnschen wĂŒrde ich mir aber trotzdem Belohnungen fĂŒr seit Jahren gut wirtschaftende GeschĂ€ftsleute, die den Staat – nicht nur in Krisenzeiten – finanziell nicht belasten.


Ich hĂ€tte da wieder eine neue Geschichte zur “Stopp Corona”-App vom Österreichischem Roten Kreuz: “Österreichs Coronavirus-App sorgt fĂŒr VerblĂŒffung in Europa“. Ein Punkt dabei: Die App wird demnĂ€chst endlich Open Source, einer meiner Kritikpunkte. So nebenbei: Eine sehr detaillierter Artikel von Erich Möchel.


Nicht vergessen: Ab kommenden Montag (27. April) werden in Wien die Kurzparkzonen wieder kostenpflichtig.

Donnerstag, 23. April

Wenn ihr ein paar unterschiedliche Zubereitungsarten fĂŒr Filterkaffee ausprobieren wollt: Ich hĂ€tte in meinem KaffeehĂ€ferl-Blog ein paar VorschlĂ€ge wie Syphon, SoftBrew, Pour Over, Nitro, Ice Brew, French Press, Cold Brew, Cold Drip, Chemex, Bayreuther / Karlsberger Kanne, Aeropress, 4:6 Tetsu Kasyu, Vietnamesisch, 
 SelbstverstĂ€ndlich alle von mir schon erprobt. Und nicht vergessen: Frisch geröstete Bohnen von Kleinröstereien schmecken als Kaffee einfach viel besser als die Packerl aus dem Supermarkt.


Ich mache seit Jahren regelmĂ€ĂŸig leichtes Kraft- und RĂŒckentraining. Weil es mir gut tut und – oftmals – Spaß macht. Allerdings im steten Konflikt mit meinem inneren Schweinehund. Das passiert jetzt auch zu Hause – mit LiegestĂŒtz (auch verkehrt fĂŒr den Trizeps), Kniebeugen, Sit-ups, Treppensteigen (da haben wir daheim jede Menge), Theraband und noch ein paar weiteren Übungen. SelbstverstĂ€ndlich mit vorherigem AufwĂ€rmen und ohne Übertreibungen. Was mir da aber doch abgeht, das ist die Gesellschaft. Gemeinsam mit anderen im Fitnesscenter ist die Motivation höher, der Ansporn grĂ¶ĂŸer und die Überzeugung dominanter, doch noch einen zusĂ€tzlichen Satz zu absolvieren.


Ich bevorzuge Bier abseits der Massenproduktionen riesiger Konzernen. KĂŒrzlich bekam ich einen Tipp fĂŒr eine Kleinbrauerei, die ich bisher noch nicht kannte: ZebedĂ€us BrĂ€u im niederösterreichischen Zellerndorf. Angeboten werden ein paar Sorten wie unfiltriertes Classic, hefetrĂŒbes Weizen, kastanienbraunes G’mischtes, trockenes Schwarzbier, hopfenfruchtiges Pale Ale oder bernsteinfarbenes Englisch. Sobald die AusgangsbeschrĂ€nkungen gelockert werden, mache ich einen Ausflug direkt in den Abholmarkt (Samstag vormittags geöffnet) nach Zellerndorf. Um mir ein paar Flascherl zum Probieren zu holen. Vielleicht gibt’s dann ergĂ€nzend auch saisonale Biere und Spezialsorten.

hopfenfruchtiges Pale Ale | Foto © ZebedÀus BrÀu
hopfenfruchtiges Pale Ale | Foto © ZebedÀus BrÀu

Leider ist es mir zu spĂ€t eingefallen, denn sonst hĂ€tte ich es schon vor ein paar Wochen erzĂ€hlt. Eine gute BeschĂ€ftigung wĂ€re jetzt auch das FĂŒhren eines Tagebuchs – egal ob auf Papier oder digital. Das lenkt ab, entspannt und sorgt fĂŒr tĂ€glichen Zeitvertrieb. Angeboten werden eine FĂŒlle an solche Services wie z.B. Day One, Journey, Penzu, Diaro und so weiter und so fort. Die meisten davon als Abo und mit Sync in der Anbieter-eigenen Cloud.
Da ich eh Zeit habe, machte ich mich auf die Suche nach einer minimalistischen App fĂŒrs iPhone und iPad. Ohne Abo, d.h. mit einmaliger Zahlung. Mit Synchronisation / Backup via iCloud. Mit starker VerschlĂŒsselung. Mit Passwort-Schutz – auch via Face ID / Touch ID. Mit Backup-Möglichkeit. Mit einer Such-Funktion. Gefunden habe ich gleich zwei Apps: Diary von Eng Tat Lim (finanziert ĂŒber Spenden als In-App-Kauf) sowie Tagebuch von Fan Yang (Pro-Version als Einmalkauf). Vielleicht sollte ich doch noch mit einem Tagebuch starten.

iOS Tagebuch-App von Fan Yang
iOS Tagebuch-App von Fan Yang

Vor langer Zeit hatte ich mal kurz auch Vivaldi als Webbrowser im Einsatz. Der wurde jetzt frisch auf Version 3.0 aktualisiert und bringt zum Beispiel einen dreistufigen Tracker-Blocker (in Zusammenarbeit mit DuckDuckGo) sowie einen integrierten Werbe-Blocker. Ich habe am MacBook neben Safari derzeit Firefox (vorher Brave) als Zweitbrowser in Verwendung. Vivaldi probierte ich jetzt intensiv einen Tag lang aus, ob ich damit vielleicht Firefox ersetzen soll. Obgleich mit der Webbrowser sehr gut gefĂ€llt, sah ich fĂŒr mich keinen Grund fĂŒr einen Wechsel.

Mein KaffeehÀferl-Blog im Vivaldi-Browser am Mac
Mein KaffeehÀferl-Blog im Vivaldi-Browser am Mac

Mittwoch 22. April

Wenn ihr euch einen feschen Rucksack oder eine schicke aus Tasche aus gebrauchten FeuerwehrschlĂ€uchen gönnen wollt: Die Unikate von Feuerwear sind bald wieder in der seltenen, deshalb limitierten Gelb-Edition aus WarnschlĂ€uchen erhĂ€ltlich. Am 6. Mai geht’s mit der Sonderedition Lightline 2020 los.

Sonderedition Lightline 2020 | Foto © Feuerwear
Sonderedition Lightline 2020 | Foto © Feuerwear

Damit’s thematisch nicht untergeht: Neben diesen tĂ€glich aktualisierten Neuigkeiten und Gedanken erscheinen auf pocket.at auch “normale” Geschichten. Derzeit einmal oder zweimal pro Woche. Der neueste Beitrag: Meine Hausbank = Erste Bank, als Zweitkonto = N26 – ein persönlicher Vergleich.

Foto © N26
Foto © N26

Ein Freund von mir, der auch gerne ausgezeichnete Biere kostet, schickte mir einen interessanten Link: Hopfenfreaks – die erste virtuelle Messe & Konferenz fĂŒr Hobbybrauer. Erfahrene Heimbrauer und Braumeister verraten in zahlreichen VortrĂ€gen sowie Interviews Fallstricke beim Brauen und geben Tipps, wie das Bier gelingt. Mit dem VIP-Ticket gibt’s sofort Zugriff auf alle VortrĂ€ge. Die Anmeldung ist gratis. Mein Freund meldete sich an und wird mir dann berichten, was er so gelernt hat. Ich wĂŒnsche erfolgreiches Brauen!

Hopfenfreaks - virtuelle Messe & Konferenz fĂŒr Hobbybrauer
Hopfenfreaks – virtuelle Messe & Konferenz fĂŒr Hobbybrauer

Ein Freund von mir und ich sind Fans von Kabarett. HauptsĂ€chlich im wunderschönen Stadtsaal in Wien. Da sahen wir schon zahlreiche tolle Vorstellungen. So nebenbei: Unsere Lieblingsplatzerl sind oben am Balkon in der ersten Reihe oder ganz hinten die beiden Einzelsitze. Doch wie wird es mit dem Stadtsaal weitergehen? So schnell werden dort nicht mehr unsere Lachmuskeln gefordert – der Betreiber nennt es liebevoll Humorfasten. Aktuell ist bis Ende Juni geschlossen. Ich befĂŒrchte aber, dass dies verlĂ€ngert wird. Denn das mit dem Distanzhalten wĂ€re – nicht nur dort – eine Riesenherausforderung. Weniger wĂ€hrend der Vorstellung selbst, sondern beim “BefĂŒllen” und “Entleeren” des Saals, an der Bar, vor der Garderobe. Mein Freund und ich haben schon mal beschlossen, den Stadtsaal durch Verzicht #norefundforculture zu unterstĂŒtzen. Und wenn es die Möglichkeit einer finanziellen Beteiligung gibt, dann werden wir uns das ebenso ĂŒberlegen. Wir hoffen, dass der Stadtsaal ĂŒberlebt, denn sonst wĂ€re das – nicht nur fĂŒr uns beide – ein trauriger Verlust.


FĂŒr meine Frau und mich lautet die Frage nicht, ob wir heuer auf Urlaub fahren DÜRFEN, sondern ob wir ĂŒberhaupt WOLLEN. Dabei schieben wir mal die Anreise mit dem Auto als unproblematischer beiseite – wenn wir in Österreich bleiben. WĂŒrden wir ins Ausland – z.B. nach Jesolo ans Meer – fahren (dĂŒrfen), dann könnte das schon mĂŒhseliger ablaufen. Mit drohenden Kontrollen, lĂ€ngeren Wartezeiten und eventuell sogar einer zweiwöchigen Daheim-QuarantĂ€ne nach der Heimkehr. Aber auch der Aufenthalt selbst – egal wo – wĂ€re sicherlich kein VergnĂŒgen. Distanzhalten und Blockabfertigungen im Hotel, beim FrĂŒhstĂŒck, am Pool, am Strand, in den Restaurants, in den CaffĂšs & Bars, beim Flanieren. EinschrĂ€nkungen ĂŒber EinschrĂ€nkungen. Das macht – wohl nicht nur uns – ĂŒberhaupt keinen Spaß. Somit hakten wir Urlaub fĂŒr heuer komplett ab. Die bereits vorgebuchte Jesolo-Woche Ende Mai (da wollten wir am Meer unseren 30. Hochzeitstag feiern) haben wir eh schon gestrichen. Und auch der seit Jahren traditionelle Strandurlaub Mitte/Ende September wird heuer ebenso ausfallen. Was bleibt, das ist die Hoffnung, dass bis Mai 2021 ein wirksamer Impfstoff da ist!
Unser Fazit daraus: Viel mehr als TagesausflĂŒge werden heuer nicht drinnen sein. Da stören dann die zahlreichen EinschrĂ€nkungen nicht so stark und wir kommen trotzdem ein wenig raus. Und ein paar Distanz-Plauscherl mit Freunden im realen Leben werden auch ganz gut tun.

Strand in Jesolo | Foto © Helmut Hackl
Strand in Jesolo | Foto © Helmut Hackl

Im Gegensatz zu Hörspielen, von denen ich nicht genug bekommen kann, konnte ich mich mit HörbĂŒchern bislang ĂŒberhaupt nicht anfreunden. Die sind mir zu monoton, zu lang, zu fad. Da ich derzeit reichlich Freizeit habe, startete ich einen neuen Anlauf, ob sich daran etwas geĂ€ndert hat. Aber leider schaffte ich nicht einmal die HĂ€lfte eines durchaus spannenden Hörbuchs. Scheint wohl nicht meinen Gewohnheiten zu entsprechen. Ganz im Gegensatz zu Hörspielen, wo ich gleich eine weitere Folge von Professor van Dusen genoss. Spannend von angenehmen Stimmen erzĂ€hlt.

Professor van Dusen als Hörspiel auf Apple Music
Professor van Dusen als Hörspiel auf Apple Music

AKG produzierte frĂŒher in Wien Kopfhörer und Mikrofone der Spitzenklasse. Dann ĂŒbernahm Samsung das Traditionsunternehmen und sperrte die Wiener Niederlassung zu. Einige AKG-Mitarbeiter grĂŒndeten damals eine eigene Firma: Austrian Audio. Jetzt erschien das erste Produkt “made in Austria”: der Hi-X55. Ein ohrumschließender, faltbarer, geschlossener Kopfhörer mit austauschbarem Kabel (3.5mm & 6.3mm), 44mm Treiber, einem Übertragungsbereich von 5 bis 28.000 Hz, einer Empfindlichkeit von 118 dB und einer Impedanz von 25 Ohm (somit auch am Smartphone nutzbar). Der Preis liegt bei ungefĂ€hr 300 Euro. Da ich selbst in naher Zukunft keinen Bedarf (sonst wĂŒrde ich ihn sofort probehören) an solch einem Kopfhörer habe, gebe ich die Info einfach weiter. Vielleicht besteht ja Interesse daran.
P.S.: Als nÀchstes Produkt kommt dann der Hi-X50, ein ohraufliegender Kopfhörer.

Hi-X55 Over-ear Kopfhörer | Foto © Austrian Audio
Hi-X55 Over-ear Kopfhörer | Foto © Austrian Audio

Dienstag, 21. April

Juhu, ab 2. Mai dĂŒrfen endlich wieder die Friseure öffnen. Das wird ein Gewusel sein. Ich warte da lieber ein paar Tage, denn jetzt ist es eh schon egal. Dann wird sich mein Firat, mein Chef-Friseur von Barbarius sein Geld hart verdienen. Auf alle FĂ€lle sind Mund-Nasen-Schutzmasken Pflicht. Nur das mit dem kommunizierten Einen-Meter-Abstand wird beim Haarschneiden nicht ganz möglich sein.


Was ich so alles noch nicht kannte: Hövding 3 stammt von einer schwedischen Firma und ist ein Airbag fĂŒr Radfahrer. Als Ersatz fĂŒr den Helm wird das Teil wie ein Kragen um den Hals getragen. Versprochen wird ein bis zu achtmal besserer Schutz gegenĂŒber herkömmlichen Fahrradhelmen. Im Falle eines Unfalls löst der Airbag innerhalb von 0,1 Sekunden aus und schĂŒtzt den kompletten Kopf. Geöffnet sieht er aus wie eine dieser frĂŒheren Trockenhauben. Dank Bluetooth lassen sich auch automatisiert Kontakte benachrichtigen, wenn eine Auslösung erfolgte. Finde ich super. Obgleich ich oftmals gerne in mehr Sicherheit investiere, sind mir knapp 300 Euro doch zu viel dafĂŒr und somit bleibe ich bei meinem faltbaren Closca Fuga Fahrradhelm.

Hövding 3 - Airbag fĂŒr Radfahrer | © Fotograf / Quelle: Alexander Crispin
Hövding 3 – Airbag fĂŒr Radfahrer | © Fotograf / Quelle: Alexander Crispin

Vor ĂŒber drei Jahren entdeckte ich wieder meine Freude an Vinyl. Herrlich entspannend – auch in “Ich soll nicht hinaus”-Zeiten wie diesen. FĂŒr uns Freunde von Vinyl schickte mir ein Bekannter einen Tipp: Lenny’s Music Store. Beheimatet im SĂŒden von Wien, gleich gegenĂŒber vom GroßgrĂŒnmarkt. Neben CDs, DVDs und anderen Sachen werden im GeschĂ€ft auch ĂŒber 30.000 LPs angeboten. Bei Interesse: Geöffnet ist am Donnerstag und am Freitag. Viel Freude beim Stöbern.

Freude an Vinyl | Foto © Helmut Hackl
Freude an Vinyl | Foto © Helmut Hackl

Eine spannende Kurzreise machte ich auf der Webseite vom Film Archiv Austria. Denn dort sah ich mir eine Kulturgeschichte stĂ€dtischer Traumorte an: Kino Welt Wien Digitorial. Eine digitale Ausstellung ĂŒber die bald 125-jĂ€hrige Geschichte der Kinos in Wien. Sehr interessante Informationen. Ich wußte gar nicht, wie das so alles entstand und sich im Laufe der Jahre entwickelte.


Seit iPadOS 13 und der – limitierten – UnterstĂŒtzung von EingabegerĂ€ten entwickelt sich mein iPad Air immer stĂ€rker zur Produktionsmaschine. Aktuell verwende ich dafĂŒr das kompakte Apple Magic Keyboard (ich tippe tadellos darauf), die Satechi M1 Bluetooth-Maus (ist viel gĂŒnstiger als die Magic Mouse 2 und sieht ebenso schick aus) und den Adonit Note Stift (kostet einen Bruchteil vom Pencil). Als iPad-StĂ€nder dient gleich die Canopy-HĂŒlle, in der die Tastatur sicher haftet. In Summe ein produktives Werkzeug fĂŒr meine meine Nutzung. Da ich vom MacBook her ein Trackpad gewohnt bin, ist es zwar eine permanente Umstellung zur Maus, aber die fast 130 Euro fĂŒrs Magic Trackpad 2 sind es mir (noch?) nicht wert. Vielleicht dann ab iPadOS 14.

iPad Air + Tastatur + Maus + Stift + Canopy | Foto © Helmut Hackl
iPad Air + Tastatur + Maus + Stift + Canopy | Foto © Helmut Hackl

Wer schon mal in den USA war, der kennt vielleicht den Begriff “Double Seating“. Das bedeutet, dass Tische in einem Restaurant nur fĂŒr eine bestimmte Zeit vergeben werden. Der Kellner entscheidet dann, wann bezahlt wird. In Zeiten wie diesen wird schon angedacht, ob das nicht auch wegen der strengeren Vorsichtsmaßnahmen (Hygiene, Distanz, 
) bei uns Einzug halten wird / muss. Von Genuss und GemĂŒtlichkeit sind wir dann aber ein breites StĂŒckerl entfernt. Da bleibe ich lieber daheim und lasse mir köstliche Kulinarik liefern oder hole sie mir vom Lokal ab.

Montag, 20. April

Zwerchfellvibrationen – Gestern habe ich mich köstlich unterhalten. Denn ich besuchte die Website vom Globe Wien und sah mir ein paar alte AuffĂŒhrungen an. Sowohl vom Globe selbst als auch aus dem Kabarett Simpl, dem Theater in der Josefstadt und dem Burgtheater. Und endlich schaffte ich auch alle bisherigen Folgen vom “Alles außer Corona”-Podcast, den Michael Niavarani, Omar Sarsam und Klaus Eckel per Skype Session fĂŒhren.


Am Wochenende hörte ich mir – gemĂŒtlich am Sofa liegend – das “One World: Together at Home”-Album an, das auf den zahlreichen Streaming-Plattformen angeboten wird. Mit dabei sind beispielsweise Lady Gaga, Elton John, Stevie Wonder, Paul McCartney, The Rolling Stones, Jennifer Lopez, Billi Eilish, Andrea Bocelli, John Legend, CĂ©line Dion, Lang Lang, Sheryl Crow, Zucchero, Ellie Goulding und so weiter und so fort.

One World: Together at Home" Album
One World: Together at Home” Album

Ich startete in die neue Vespa-Saison mit einem neuen Helm. Es wurde wieder ein Visor Integralhelm, denn der passt exakt unter den Sitz. Dieses Mal entschied ich mich nicht fĂŒr Rot, sondern fĂŒr ein grelles GrĂŒn. Damit ich zusĂ€tzlich zur roten Vespa auf der Straße fĂŒr Aufmerksamkeit sorge – dient ja meiner Sicherheit.

Vespa Visor Integralhelm | Foto © Helmut Hackl
Vespa Visor Integralhelm | Foto © Helmut Hackl

Qwant ist jetzt meine zweite Suchmaschine. Ich verwendete bisher neben Startpage manchmal DuckDuckGo. In den letzten Tagen probierte ich Qwant aus. Das ist ein europĂ€isches Service (stammt aus Frankreich) und es gibt – bei Bedarf – Apps fĂŒr Android und iOS. Hauptaugenmerk liegt auf strengen Datenschutzbestimmungen. Neben der Internet-Suche selbst sind u.a. News, Bilder, Videos, Social, Maps (basiert auf OpenStreetMap), Music (in Kooperation mit Qobuz), Spendenmodus, LĂ€nderwahl / Zeitwahl, helles oder dunkles Thema, als Standardsuchmaschine (in manchen Browsern), Sprache sowie Werbung dabei. Die Ergebnisse der Suchen sind individuell zu bewerten. Auf mich macht Qwant in Summe einen ordentlichen Eindruck und ersetzt hiermit ab sofort DuckDuckGo als zweite Suchmaschine neben Startpage.

Qwant Suchmaschine

Manchmal verwende ich auch die VerschlĂŒsselungs-App Cryptomator, die ich vor lĂ€ngerer Zeit kaufte. Dieser Tage gab’s das Update auf V1.5 mit ein paar Neuerungen. Beispielsweise eine Änderung am Tresorformat, eine verbesserte KompatibilitĂ€t mit den zahlreich unterstĂŒtzten Cloud-Services, eine aufgefrischte OberflĂ€che und komplett neu geschriebenen Code. Die Desktop-Version ist weiterhin kostenlos (Spenden werden gerne gesehen) und die mobilen Apps liegen bei etwa 10 Euro. Ich habe die App am MacBook, am iPhone und am iPad oben. Der Tresor liegt im iCloud Drive.

VerschlĂŒsselungs-App Cryptomator
VerschlĂŒsselungs-App Cryptomator

Ich hĂ€tte da wieder ein unterhaltsames Casual Game fĂŒr iPhone & iPad: Another Road. Das Ziel ist es dabei, mit den unterschiedlichen Fahrzeugen die Parcours geschickt zu befahren, SchĂ€den zu vermeiden, den Kraftstoffverbrauch im Auge zu behalten, GegenstĂ€nde einzusammeln. Um möglichst weit zu kommen. Unterhaltsam und fĂŒr einmalig 2,29 Euro erhĂ€ltlich.

Another Road 4 fĂŒr iOS | Screenshots © Kevin Choteau
Another Road 4 fĂŒr iOS | Screenshots © Kevin Choteau

Mein vernĂŒnftiger Hausverstand vermutete das schon lĂ€nger, was Dr. Christoph Wenisch, Leiter der Infektionsabteilung am Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital, jetzt glasklar aussprach: “Covid-19 ist erst vorbei, wenn es eine Impfung gibt. Es sollen ja sieben Milliarden Menschen so eine Impfung bekommen. Da sehe ich ein großes Sicherheitsthema, und alles, was gescheit geprĂŒft wird, das dauert.” Und weiter: “Einen normalen Alltag gibt es erst nach Covid. Das wird frĂŒhestens im 2022er-, 2023er-Jahr sein, wenn die Impfung da ist. Alles andere wĂ€re verfrĂŒht zu sagen.” Quelle: ORF.at.

zum Nachlesen: Woche 5

6 Kommentare

  1. Hallo, schönen Wochenbeginn!
    Together at Home habe ich mir auch angehört, grandiose Idee und Organisation und feine Musik!
    In Italien gab es ein ganz Ă€hnliches Konzert von lauter italienischen KĂŒnstlern schon vor einigen Wochen, das war auch schön.
    Und etwas Witziges hab ich auch fĂŒr euch, ich freue mich schon auf die erste Pizza in einem guten Lokal: https://www.youtube.com/watch?v=cws2bdANm98
    Ciao Markus

  2. Hallo Helmut,

    Erstmal Danke fĂŒr Deinen interessanten und informativen Blog, speziell aus der kulinarischen Abteilung haben wir schon mehrmals sehr gute Empfehlungen erhalten und sind damit eigentlich immer gut gefahren!

    Zu Deinem heutigen Artikel ĂŒber Cryptomator noch ein Tipp von mir – die Android-Version gibts derzeit im Play Store verbilligt um EUR 5,99

    Alles Gute fĂŒr Dich und Deine Familie – wir freuen uns auf viele weitere interessante BeitrĂ€ge von Dir!
    Ciao, Robert

  3. Guten Morgen!
    Vorab einmal ein großes DANKE fĂŒr die regelmĂ€ĂŸigen EintrĂ€ge – ist sicher nicht leicht tĂ€glich etwas interessantes zu finden/schreiben!!!
    Da ich selbst auch begeisteter Vinyl-Sammler bin, hier auch mein Tipp fĂŒr “nach Corona”: Teuchtler Schallplattenhandlung u. Antiquariat
    Ein echt toller Shop – mit viel Flair und sehr kompetenten Leuten!
    Man sollte jedoch nicht auf der Suche nach einer speziellen Platte sein sondern eher mit der Einstellung “was auf mich zukommt und mir gefĂ€llt, nehm ich” hingehen.

    LG, Thomas und bleibt gesund!!

    1. Guten Morgen!
      Da gibt es ausreichend Interessantes zu erzĂ€hlen. FĂŒr Nachschub ist da wochenlang gesorgt.
      Danke fĂŒr den Tipp Teuchtler.
      LG und g’sund bleiben!

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