Das Coronavirus wird nachhaltig meine Blogs beeinflussen – und die wird es weiterhin geben!

pocket.at
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Da wir in Österreich zumindest bis zum 13. April 2020 Ausgangsbeschränkungen haben, bleibt daheim viel Zeit zum Nachdenken. Die nutzte ich gleich, um mir Gedanken über die Zukunft von pocket.at und dem Kaffeehäferl zu machen …

Wie schon eingangs erwähnt, verbringen wir in Österreich zumindest bis zum 13. April den Großteil unserer Zeit in den eigenen vier Wänden. Und mich würde es nicht überraschen, wenn das nochmals verlängert wird. Ein Blick nach Italien, nach Spanien, nach Frankreich nährt da leider kaum Hoffnung auf ein baldiges Ende. Das wird sicherlich eine harte Zeit, die es zu überstehen gilt. Mit komplett neuen Herausforderungen in unserem Leben.

Außer kurzen Spaziergängen und dem Wocheneinkauf im Supermarkt verbringen meine Frau und ich jetzt schon eine Woche ausschließlich daheim. Fad wird uns da wohl auch in den nächsten Wochen nicht werden, aber es ist jetzt reichlich Zeit zum Nachdenken vorhanden. Und von Tag zu Tag wächst die Gewissheit, dass sich unser Leben doch nachhaltig verändern wird. Unter der Voraussetzung, dass wir gesund bleiben und im Fall der Fälle eine Ansteckung mit dem Virus problemlos überstehen.

Wird es meine Blogs weiterhin haben? Selbstverständlich JA!

Zuerst einmal stehen die Finanzen im Vordergrund. Ein Blog, der sich mit Kulinarik, Reisen und Gadgets beschäftigt, der hat sicherlich keine glänzende Ausgangslage fürs restliche Jahr. Das mag zwar stimmen, aber pocket.at und das Kaffeehäferl sind da glücklicherweise in einer komfortablen Ausgangslage. Erstens sind die Kosten für die Server minimal (sind eh schon fürs restliche Jahr bezahlt) und darüber hinaus habe ich nichts zu überweisen. Zweitens hatte ich schon immer ein ganz gutes Händchen für Geld und kann somit solch eine heftige Krise locker Monate überstehen. Zudem bin ich überhaupt nicht von Werbung abhängig. Da zahlt sich halt aus, dass ich in guten Zeiten (und das waren die letzten 30 Jahre) schon für solch Ausnahmesituationen vorsorgte. Somit in einem Satz: Meine Blogs wird es weiterhin geben.

Der zweite Punkt betrifft die kulinarischen Inhalte. Das werde ich ganz simpel handhaben: Geschichten über Lokalbesuche wird es in den nächsten Wochen keine geben. Sobald sich die Situation entspannt hat und die Gesundheit durchs Coronavirus nicht mehr gefährdet ist, werde ich selbstverständlich wieder mit meinen Freunden essen gehen. Darauf freue ich mich schon heute. Ich bin da auch schon gespannt, welche Lokale bis dahin überleben werden. Ist sicherlich keine einfache Zeit für manche Gastronomen.

So nebenbei: Begrüssen werden wir uns dann nicht mehr per Handschlag. Denn ich werde das auch künftig unterlassen. Derzeit grüsse ich bei den raren Gelegenheiten in der Umgebung als Vulkanier wie Spock.

Dritter Punkt: Meine Kulinarikreisen habe ich für heuer komplett auf Eis gelegt. Auch wenn die Ausgangsbeschränkungen es wieder zulassen würden. Denn diese Reisen sollen auch Spaß machen. Und das kann ich mir derzeit nicht vorstellen. Ich hole aber sicherlich jede für heuer geplante Reise nach. Dann fahre ich halt künftig zweimal im Monat. Und auch auf das freue ich mich schon riesig!

Nicht überraschend kommt jetzt als vierter Punkt mein lesendes Publikum. Während mein Kaffeehäferl erfreuliche Zuwächse hat (Danke dafür) flachen die Zugriffe auf pocket.at stetig ab. Das habe ich erwartet und das wird in den nächsten Wochen auch so weitergehen. Erstens weil die Geschichten über Kulinarik komplett wegfallen und zweitens weil ich die anderen Berichte ebenso auf ungefähr zwei pro Woche reduzierte. Wir haben derzeit ganz andere Probleme, die es zu bewältigen gilt.
Update 23.3: Ich entschied mich für eine Zwischenlösung und veröffentliche nun doch täglich ein paar Neuigkeiten: Daheimbleiben: Kurze Neuigkeiten zwischendurch. Das aktualisiere ich laufend mit unterschiedlichen Anregungen.

Das habe ich alles bewußt gemacht und da kommt für mich keine Entwicklung überraschend. Und sobald wir die Gesamtlage wieder so halbwegs im Griff haben, bewerte ich die Situation neu. Vielleicht sind dann für mich ganz andere Sachen viel wichtiger geworden. Und über die werde ich dann künftig erzählen.

Bleibt’s gesund und haltet euch an die Vorsichtsmaßnahmen!

8 Kommentare

  1. Ich bin schon seit vielen Jahre Leser von pocket.at, noch aus der Zeit, in der es hauptsächlich um den HP Ipaq ging.
    Wenn es jetzt keine Geschichten über Reisen und Kulinarik gibt, warum nicht wieder ein bisserl mehr Berichte über elektronische Geräte?
    L.G. und beste Wunsche für das Durchtauchen durch die Restriktionen.
    Eduard Kliemstein

    1. Ganz ehrlich: In Zeiten wie diesen sind neue elektronische Geräte völlig unbedeutend. Die Wichtigkeiten beginnen sich gewaltig zu verschieben. Deshalb die redaktionelle Reduzierung.

      Bleiben Sie gesund!

      1. Lieber Helmut!
        Wie wäre es z.B. Deine erste(n) Geschichte(n) noch einmal zu veröffentlichen – da kann ich mich auch noch an die ein oder andere spannende Ipaq Geschichte erinnern . Wäre doch eine Möglichkeit die „technikarme Zeit“ mit einem nostalgischen Rückblick zu überbrücken….
        Wünsche Dir und allen Lesern viel Gesundheit – und freue mich auf die vielen Storys die da noch kommen werden!
        LG Martin

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