Coronavirus – uns wird in den nächsten Wochen daheim sicherlich nicht fad werden

Foto © Helmut Hackl
Foto © Helmut Hackl

Unser aller Leben wird sich ab morgen gewaltig verändern. Auch wenn man sich nicht mit dem Coronavirus ansteckt. Denn in Österreich wird ab Montag die Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum stark eingeschränkt. Da dies sicherlich noch verstärkt wird, richten wir uns für ein Leben hauptsächlich zu Hause ein. Fad wird uns dabei sicherlich nicht werden …

Beim Arbeiten brauche ich keinerlei Anpassungen machen. Da bin ich ohnehin schon seit fast 20 Jahren Heimarbeiter. Lediglich die Geschichten werden weniger, da alle Themen rund um Kulinarik wegfallen – sicherlich kein Haxenbruch. Und da meine Frau ab nächster Woche ebenso von daheim arbeiten kann, wäre das mal abgehakt.

Beim Essen haben wir für ein paar Tage ausreichend daheim. Da sind keine Hamsterkäufe notwendig. Wir hätten da auch regelmäßig einkaufen gehen können. Aber da wir nicht gerne in Schlangen stehen, haben wir ein paar Lebensmittel mehr gekauft bzw. liefern lassen. Lediglich frisches Obst und Gebäck werden wir uns laufend holen. Und ausreichend Kaffee habe ich ohnehin immer “gelagert”.

Da das Fitnesscenter geschlossen hat, machen wird halt daheim täglich Bewegung. Yoga und andere Übungen halten auch ordentlich fit. Und solange noch Radfahren oder Spaziergänge im Freien möglich sind, werden wir das bei Schönwetter noch nutzen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Menschen, die sich um unsere Gesundheit sorgen. An alle, die sich um die Versorgung mit Lebensmitteln kümmern. An alle, die dafür sorgen, dass frisches Wasser aus der Leitung kommt, dass Strom aus der Steckdose fließt, dass wir heizen können, dass Internet und Telefonie funktionieren, dass die Müllabfuhr funktioniert. DANKE!

Da wir in der Vorstadt wohnen, haben wir glücklicherweise auch einen Garten und eine Terrasse. Das erleichtert das Daheimbleiben-“Müssen” erheblich. Hoffentlich spielt da in nächster Zeit auch das Wetter mit.

Die Kommunikation mit Familie und Freunden wird übers Telefon, über Messenger sowie über Videotelefonie erledigt.

Unterhaltungsprogramme stehen uns mehr als ausreichend zur Verfügung. Beispielsweise TV, Video-Streaming, Bücher (gedruckt und als E-Book), Musik (Streaming und Vinyl), Podcasts und Hörspiele. Manches davon auch offline, falls die Verbindung ins Internet ob der kommenden Belastung mal gemütlicher werden sollte.

Ich dachte aber auch an ein paar andere, nicht so ganz wichtige Sachen. So wird meine Vespa jetzt wohl ein bisserl länger in der Winterpause sein. Ende März sollte ich mein neues Auto bekomme – da wurde die Auslieferung auch schon auf unbestimmte verschoben.

Wir verfolgen aufmerksam die Berichterstattung. Ausschließlich aus zuverlässigen Quellen wie zum Beispiel ORF. Wir halten uns an die sinnvollen Vorschläge im Umgang mit dem Virus – speziell Hygiene. Eine Selbstverständlichkeit!

Als Fazit: Wir müssen nirgends unbedingt hin und werden das auch nicht machen. Somit sollten wir gut über die Runden kommen. Zumindest solange wir gesund bleiben. Auf alle Fälle ist das für uns alle eine neue Erfahrung, aus der wir auch viel Positives mitnehmen können. Wir machen das auf alle Fälle.

4 Kommentare

  1. Lieber Helmut,

    ein sehr schöner und vor allem sehr positiver Text!
    Ich hoffe auch das diese Entschleunigung uns in Zukunft etwas erhalten bleibt und wir auch gute Dinge aus dieser Krise mitnehmen können.

    Alle Gute und bis bald, liebe Grüße aus dem Westen

  2. Habe heute von der Wien Presseagentur eine Mail bekommen mit allen möglichen Streaming Angeboten aus Oper und Konzert. Außerdem ganz viele virtuelle Museumsbesuche etc. Eine tolle Idee…. Selbst der Zoo ist virtuell erreichbar 😀
    Könnte die E-Mail auch weiterleiten…..

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