Meine Wortspende zu den frischen Datenschutzinformationen im Apple App Store

Datenschutzinformation im Apple App Store

Bei den Apps, die im App Store von Apple drinnen sind, stehen detailliertere Datenschutzinformationen dabei. Der Sinn: Die Erfassung von Daten einer App soll übersichtlicher zu sehen sein. Ich handhabe das für die von mir genutzten Apps so …

Gleich vorweg: Die angegebenen Informationen zum Datenschutz basieren auf den Angaben des Anbieters. Somit ist ein Vertrauensvorschuß ob der Korrektheit dieser notwendig.

Ich wählte schon bisher Apps selektiv aus, um möglichst wenig persönliche Daten unnötig weiterzugeben. Ich sah mir schon bisher – im Rahmen meiner Möglichkeiten – an, welche Daten wofür verwendet werden. Berechtigungen – zum Beispiel Standort – gab ich, falls möglich, nur dann, wenn notwendig. Mit dem neuen Datenschutz-Bereich wird mir dies erleichtert. Aufgeteilt in zwei Basisbereiche: Mit mir verknüpfte Daten und fürs Tracking verwendete Daten.

Daten, die mit meiner Identität direkt verknüpft werden, schaue ich mir immer genauer an. Das ist selbstverständlich von der App abhängig. Wenn ich beispielsweise darüber Produkte kaufe, dann werden mehr Daten notwendig sein, als wenn ich meinen Wasserkonsum protokolliere.

Daten, die nicht mit meiner Identität verknüpft sind, schaue ich mir ebenso auf Notwendigkeit an, “beunruhigen” mich aber weniger. Denn die sollten “anonym” sein.

Daten, die zum Tracking meiner Personen verwendet werden, dienen zum Verfolgen. Auch über Apps und Websites anderer Unternehmen. Zum Beispiel für Werbung, für Standortdaten, Kontakte und so weiter. Wenn die App für mich nicht unbedingt notwendig ist, dann kommt sie nicht auf mein Smartphone / Tablet. Wenn ich die App haben will, dann nur, wenn es keine andere Alternative gibt.

So nebenbei: Wer sich ansehen will, was wohl maximal an Erfassung persönlicher Daten möglich ist, dem sollte seinen Blick auf die Angaben bei der Facebook-App (im Screenshot zu sehen) richten.

Was ich bisher schon erledigte und noch machen werden

Seit Inkrafttreten dieser verpflichtenden Angaben zum Datenschutz müssen alle Apps, die ein frisches Update anbieten, diese im App Store auflisten. Das heißt, ich habe derzeit noch eine Zweiteilung bei meinen installierten Apps.:
• Apps, die diese Informationen schon anbieten, sah ich mir an, ob es für mich weiterhin passt oder ob ich bisher etwas übersah. Da flogen bisher ganz wenige Apps runter.
• Die größere Liste umfasst die Apps, bei denen bisher noch kein frisches Update kam. Manche davon habe ich gleich vorweg deinstalliert und der Rest ist auf einer Warteliste. Da sollte ich dann nur mehr selektiv eingreifen müssen.

Noch interessanter wird es dann, wenn Apple die nächste Stufe aktiviert. Denn dann muss ich als Nutzer der App vorweg meine explizite Erlaubnis zum Tracking über mehrere Webseiten und Apps geben. Was ich selbstverständlich sofort überall ablehnen werden.

Zusammengefasst

Aus meiner Sicht sind die Datenschutzinformationen im Apple App Store eine positive Entwicklung. Hoffentlich werden da auch viele Nutzer hellhöriger, denen das vielleicht gar nicht so bewußt war.

Was ich mir noch wünschen würde: Viele Nutzer geben sorglos den Zugriff auf die gespeicherten Kontakte weiter. Ohne Zustimmung der Beteiligten. Da wäre es doch leiwand, wenn alle Kontakte sofort eine Nachricht bekämen, dass Nutzer XYZ ihre Telefonnummer und andere persönlichen Daten soeben an Anbieter ABC weitergegeben hat.

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