Dreiwortadressen ausprobiert: what3words vereinfacht das Finden von Orten – ohne GPS-Koordinaten

what3words - Dreiwortadressen

what3words gibt’s schon länger, aber es hat erst kürzlich mein Aufmerksamkeit erreicht. Damit lassen sich Orte, egal wo auf der Welt, simpel mit drei Worten punktgenau definieren. Ohne Angabe von GPS-Koordinaten. Im Alltag schaut das so aus …

what3words ist schnell erklärt. Unsere Welt wurde in 3x3m große Quadrate aufgeteilt. Jedem dieser Quadrate wurde danach eine eindeutige Dreiwortadresse zugeteilt. Eine elegante und simple Art. Mit einer paar Vorteilen wie: Verwechslungen bei Adressen gehören der Vergangenheit an. Orte, die keine fixe Adresse haben, lassen sich dennoch leicht finden. Und die Eingabe per Sprache ist auch fein umsetzbar.

what3words - Dreiwortadressen

Obgleich ich in der Vergangenheit häufig unterwegs war (die Maßnahmen rund um Corona zwingen mich da zum Stillstand) und fleissig dafür recherchiere, fielen mir diese Dreiwortadressen bisher nicht auf. Obwohl sie angeblich fleissig verwendet werden.

what3words - Dreiwortadressen

So schaut das im Alltag aus

what3words kann kostenfrei genutzt werden. Es gibt eine Web-Version sowie Apps für Android und für die Apple-Welt (iPhone, iPad, Watch, iMessage). Der Ablauf ist simpel: Einfach in der App den aktuellen Standort lokalisieren und verwenden. Welch andere Apps und Services diese Angabe unterstützen, das wird auf der Produktseite (auch in der App verlinkt) aktualisiert aufgelistet – unterteilt in mehrere Kategorien. Für Chrome und Firefox am Desktop stehen zudem Erweiterungen für Google Maps und Bing Maps bereit.

what3words - Dreiwortadressen

Zu den Möglichkeiten der App zählen beispielsweise die Suche nach Dreiwortadressen oder Straßenadressen, das Speichern häufig genutzter Adressen, die Navigation mit Kompass-Modus, Dunkelmodus oder wie Systemeinstellungen, Ansicht als Karte oder Satellit, Ja/Nein-Aktivierung fürs Teilen von Links (Infotext, Weblink, Dreiwortadresse, Breiten- und Längengrad, andere Sprache), sowie das Taggen und Teilen von Bildern mit Dreiwortadressen. Darüber hinaus steht ein ausgiebiges Tutorial bereit.

what3words - Dreiwortadressen

Als Kartenmaterial wird Google Maps genutzt. In der Apfelwelt kann auch Apple Karten gewählt werden. Unter dem Punkt “Wegbeschreibung” lässt sich die Dreiwortadresse direkt in eine installierte Karten-App am Smartphone übernehmen.

what3words - Dreiwortadressen

what3words – mein Fazit

Obgleich ich schon Jahrzehnte ohne Dreiwortadressen auskam, finde ich diese Art der Definition eines Ortes praktikabel. Obgleich ich für mich derzeit kein Einsatzgebiet sehe. Aber das kann sich jederzeit ändern.

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