Ich aktivierte am iPhone nun ergänzend zur Nano-SIM auch die eSiM

Da ich nicht überall meine Haupt-Telefonnummer hergeben will, verwendete ich bisher ein billiges Zweithandy mit einer Prepaid-Karte. Da dieses jetzt kaputt wurde und ich eh ein iPhone verwende, holte ich mir jetzt eine eSIM. Das heißt: Ich habe jetzt auf einem Gerät gleichzeitig sowohl die Hauptnummer (Nano-SIM) als auch die Nebennummer (eSIM) …

Wer es noch nicht wissen sollte: Bei der eSIM (das “e” steht für “embedded”) handelt es sich um einen Chip, der fix im Smartphone verbaut ist. Somit die digitale Alternative zur klassischen SIM-Karte.

Ich nutze seit Ewigkeiten einen Prepaid-Tarif von yesss! (gehört zu A1) und da ich damit zufrieden bin, holte ich mir die eSIM ebenso bei diesem Mobilfunkanbieter. Das wird alles gleich online erledigt. Sowohl der Umtausch einer klassischen SIM auf eine eSIM als auch – wie in meinem Fall – die Neubestellung einer eSIM. Da ich die eSIM ausschließlich als Nebennummer für eingehende Anrufe / SMS verwende genügt mir bei yesss! der Classic-Tarif ohne Fixkosten. Umsteigen kann ich jederzeit nachträglich.

Aktivierung am iPhone

Nach der Bestellung kam per E-Mail ein eSIM-Brief mit allen üblichen Daten wie z.B. Telefonnummer, PINs und PUKs. Am iPhone funktioniert die Aktivierung sehr simpel: Den QR-Code im eSIM-Brief mit der Kamera scannen und den Anweisungen am Bildschirm folgen. Zu finden sind die Einstellungen dann unter “Mobilfunk”.

Vor der ersten Nutzung gehört die eSIM noch – ist gesetzlich vorgeschrieben – registriert. Da ich schon eine yesss!-SIM habe, ging das gleich flott direkt.

Ein paar weitere Informationen zur eSIM

• Vor einem Verkauf des Smartphone gehört das eSIM-Profil vollständig gelöscht. Ebenso bei einem Tausch des Smartphones (da wird die eSIM einfach übersiedelt”) sowie bei einem Wechsel des Anbieters.
• Alle Funktionen und Einstellungen sind wie bei der normalen SIM-Karte auch mit der eSIM möglich. Auch die Tarifwahl ist identisch.
• Neben meiner Nutzung als Zweitnummer ist damit z.B. auch die Trennung zwischen beruflicher und privaten Nutzung möglich. Praktisch ist die eSIM auch, wenn ich in einem Land unterwegs bin, wo EU-Roaming nicht gilt. Da kann ich dann einfach einen lokalen Datentarif hinzufügen.
• In den Einstellungen am iPhone lassen sich ein paar Sachen ändern. Zum Beispiel die Etiketten für die SIM, das Festlegen der Standardnummer, die Zuordnung der Nummern bei Anrufen / SMS / FaceTime und noch so manches mehr.
• Bei den gespeicherten Kontakten wird standardmäßig immer die zuletzt verwendete Nummer verwendet. Das lässt sich aber für jeden einzelnen Kontakt ändern.
• In der Statuszeile werden beide Verbindungen untereinander angezeigt, im Kontrollzentrum etwas detaillierter.
• Die Unterscheidung der Nummern wird über einen Buchstaben angezeigt: “H” für die Nano-SIM und “E” für eSIM.
• Die eSIM lässt sich in den Einstellungen “Mobilfunk” temporär deaktivieren.

P.S.: Nachdem das mit der eSIM so gut funktioniert, werde ich auch beim iPad mini bald auf eine eSIM umsteigen. Dort dann bei HoT.

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