Geräte-Zuwachs in unserem smarten Zuhause: Eve Cam – ausschließlich für Apple HomeKit

Eve Cam für HomeKit | Foto © Helmut Hackl
Eve Cam für HomeKit | Foto © Helmut Hackl

Ich habe schon einige Sensoren und Steckdosen von Eve in Verwendung. Da ich eh seit Ewigkeiten in der Apple-Welt daheim bin und diese wohl auch künftig nicht verlassen werde, ist deren Einschränkung auf HomeKit für mich kein Thema. Da ich jetzt für mein Büro eine smarte Kamera wollte, kaufte ich mir eine Eve Cam …

Was mir an den Eve-Produkten gefällt: Ich brauche kein extra Konto anlegen, keine Registrierung machen und keinen weiteren Drittanbieter mit Tracking einbinden. Es läuft alles entweder lokal oder via iCloud. Das ist mir den Aufpreis gegenüber Eufy, Aqara & Co. wert.

Die 122x65x60 mm große Kamera besitzt einen Infrarot-Bewegungssensor mit einem Sichtfeld von 150°. Der magnetische Kamerafuss ist 360°x180° ausrichtbar und lässt sich auch an einer Wand montieren. Eine Status-LED informiert, ob die Kamera aktiv ist, aufzeichnet oder nicht. Aufgezeichnet wird in Full HD (1080p/24fps H.264). Im Nachtmodus beträgt die Sicht bis zu fünf Meter. Eingebunden wird sie in 2,4 GHz oder 5 GHz WLAN-Netze – mit bis zu 802.11n. Das USB-Kabel ist 2,2 Meter lang.

Eve Cam im Apple Home

Unterstützung für HomeKit Secure Video

Wer die Cam ohne iCloud-Speicherplatz verwenden will, bekommt Live-Videos sowie Mitteilungen bei jeglicher Art von Bewegung.

Die Eve Cam unterstützt HomeKit Secure Video. Voraussetzung dafür ist ein iCloud-Speicherplan – entweder 200 GB (Update: bis zu fünf Kameras) oder 2 TB (Update: für eine unbegrenzte Anzahl von Kameras). Der Speicherplatz für die Aufnahmen wird nicht vom verfügbaren Speicher abgezogen. Update 20.9.2021: Durch die Umstellung von iCloud auf iCloud+ ist nun auch im kleinen 50GB iCloud+-Speicherplan die HomeKit Secure Video-Unterstützung für eine Kamera dabei.
Die verschlüsselten Aufnahmen werden für zehn Tage gesichert, danach werden sie automatisch gelöscht – außer sie werden vorher extra gespeichert. Neben den Aufnahmen werden zudem spezifische Bewegungen (Erkennung von Menschen, Tieren und Fahrzeugen) unterstützt.

Ein paar persönliche Anmerkungen

• Als Material kommt schwarzes Plastik zum Einsatz. Hochwertig schaut zwar anders aus, aber in diesem Falle stört mich das nicht, da die Kamera ohnehin unauffällig an ihrem Platz steht.
• Der veraltete Micro-USB Anschluss ist mir egal. Denn einmal angeschlossen, werde ich die Kamera nicht so bald wieder umstecken.

Eve Cam Einstellungen

• Die Installation ist simpel: HomeKit-Code mit der Kamera-App scannen und danach die Cam (der man eine eigene Bezeichnung geben kann) dem gewünschten Haus / Raum zuordnen. Läuft alles fast vollautomatisch.
• Die Einstellungen erfolgen entweder in der Home- oder in der Eve-App, die ich bevorzuge. Zum Beispiel wann und wo welche Mitteilungen (Statusänderung, online/offline, Aktivitäten) erfolgen sollen und wie sich die Kamera verhalten soll (Streaming, Aufnahmen, Gesichtserkennung, Nachtsicht-Beleuchtung, Status-LED). Zudem sind Automationen möglich.
• Praktisch ist die anwesenheitsbasierte Aktivität – optional wählbar. Das heißt: Die Kamera streamt nur dann aktiv, wenn keiner daheim ist.
• Mir ist schon klar, dass die Kamera ohne Strom nicht funktioniert. Da sie allerdings bei uns daheim nicht als Alarmschutz agiert, ist dieser Punkt für mich nicht relevant.
• Die Qualität der Videos ist für meine Nutzung zufriedenstellend. Sowohl bei Tag und bei Nacht ist die Anzeige ausreichend scharf.
• Die “Nachdenkpause” der Anzeige beim Starten vom Live-Stream ist überschaubar.
• Der Ton bei der optionalen Zwei-Wege-Kommunikation ist nicht berauschend, aber halbwegs verständlich. Da ich diese Funktion ohnehin nicht benötige, ist mir das egal.

Eve Cam im Apple Home

Eve Cam – zusammengefasst

Die Eve Cam ist für mich der einfachste Weg, um daheim eine Kamera ins Smart Home einzubinden. Wenn sie sich in den nächsten Wochen bewährt, dann hole ich mir noch ergänzend ein zweites Exemplar.

Bei Interesse: Der UVP liegt bei knapp 150 Euro, in Aktionen manchmal schon unter 100 Euro.

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