Angesehen: hub.cards – eine digitale Visitkarten- und Kontaktmanager-App

hub.cards

Gedruckte Visitkarten sind im Geschäftsleben gang und gäbe. Das hat sich auch im Zeitalter der Digitalisierung nicht geändert. Obwohl man sie nach Erhalt sogleich ins Adressbuch am Computer, am Smartphone überträgt. Oder die Daten ohnehin schon vorher aus z.B. einer E-Mail kopiert. Ich warf einen Blick auf die digitale Visitkarten- und Kontaktmanager-App hub.cards …

Abgesehen vom Umweltaspekt kosten gedruckte Visitkarten ein Batzen Geld und erfordern organisatorischen Aufwand. Doch der Umstieg auf die digitalen Gegenstücke hat sich noch nicht wirklich durchgesetzt. Obgleich wir ohnehin alle erforderlichen Daten im Computer, im Smartphone, am Tablet gespeichert haben.
So nebenbei: Ich nehme schon seit Ewigkeiten keine gedruckten Visitkarten mehr an. Entweder ich habe die Daten eh schon in den Kontakten drinnen oder ich tippe sie gleich direkt beim Termin dort ein. Und meine eigene Visitkarten gibt’s ausschließlich digital – getrennt für privat und beruflich.

hub.cards ist eine digitale Visitkarten- und Kontaktmanager-App für Android, für die Apple-Welt (iPhone, iPad, Mac, Watch) sowie für Windows. Und der Zugriff direkt im Browser wird ebenso unterstützt. Eine Registrierung ist erforderlich. Für Einzelnutzer steht die App – etwas eingeschränkt – kostenfrei zur Verfügung. Ist mehr erforderlich, so stehen zwei Abos bereit: Premium (bis zu fünf Karten – derzeit ca. 24 Euro jährlich – sieben Tage Test) und Business (derzeit 48 Euro pro Benutzer pro Jahr).

hub.cards

Angemerkt: Man muss selbstverständlich Vertrauen ins Unternehmen haben, das diese Daten verarbeitet. Und bei beruflicher Nutzung sind auch die Bestimmungen der DSGVO zu beachten. Das gilt jetzt nicht nur für die Berliner Firma hub.cards, sondern generell. Versprochen wird von hub.cards, dass die Daten sicher und geschützt sind, dass man den europäischen Datenschutzgesetzen unterliegt und dass nur europäische Server mit höchsten Standards verwendet werden

Die Möglichkeiten der App

• Es lassen sich digitale Visitenkarte erstellen. In einem eigenen Editor mit individueller Gestaltung. Mit über 70 Vorlagen. Das klappt in der Praxis einfach und flott. Je nach Anforderung ohne oder mit Unterstützung eines Grafikers.

• Die digitale Karte lässt sich auf vielen Wege teilen: QR-Code, E-Mail, SMS, Messenger, NFC-Tag, in soziale Medien. Der Abruf ist dabei auch ohne App möglich. Bei Premium und Business kann der hub.cards-Link frei gewählt werden.

• Bei Premium und Business werden automatisch Statistiken erstellt, um die Wirkung zu verfolgen. Wer hat meine Karte erhalten, geteilt, heruntergeladen. Wann und wo.

hub.cards

• Die Verwalten der Kontakte kann auf allen genutzten Geräten erfolgen. Die Synchronisation erfolgt automatisch. Zur Verfügung stehen das Hinzufügen von Notizen und die Organisation der Karten in Gruppen.

• Visitenkarten aus Papier können direkt in der App eingescannt und verarbeitet werden.

• Bei den beiden Abos sind zudem ein Quick Share Widget sowie eine App für die Apple Watch dabei.

hub.cards – zusammengefasst

Als EPU oder Privatpension ist die Wahl, ob hub.cards verwendet wird oder nicht ganz einfach, da es kostenfrei ist. Als Kleinunternehmen ist das Angebot eine Überlegung wert. Da kommt es auf die eigenen Wünsche an. Will man umstellen / ergänzen oder nicht. Bei größeren Unternehmen ist es wohl eine umfassendere Entscheidung, die ich nicht beurteilen kann.

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