Ich gönnte mir ein Apple iPad mini 6 – für mich das passende Tablet ob Grösse und Gewicht

Apple iPad mini 6 | Foto © Helmut Hackl
Apple iPad mini 6 | Foto © Helmut Hackl

Ich verwende seit Ewigkeiten ein iPad, das dann immer ein paar Jahre im tagtäglichen Einsatz ist. In letzter Zeit war es ein Air 3. Das kaufte ich mir, da mein damaliges mini in die Jahre kam und es keine Aktualisierung gab. Jetzt stieg ich mit Freuden aufs mini 6 um, das ich mir als Belohnung für ein – trotz Pandemie-Tohuwabohu – erfreuliches pocket.at Jahr gönnte …

Meine Frau hatte noch ein älteres iPad Air 2 und wollte ein neueres Modell, das auch einen Stift unterstützt. Somit bekam sie mein Air 3 mit Stift und das Air 2 wanderte auf Willhaben.

iPad-Familie | Foto © Apple
iPad-Familie | Foto © Apple

Warum ich mich fürs kleine mini 6 und gegen das größere Air 4 entschied: Für mich ist das mini sowohl daheim als auch unterwegs das angenehmste Tablet. Das mini ist unterwegs ob seiner kompakten Größe und seinem Leichtgewicht viel komfortabler. Ich schreibe viele Notizen auf und mache das gerne handschriftlich – das klappt am mini wunderbar. Fürs Tippen von Texten – abseits vom Schreibtisch – auf der Bildschirmtastatur liegt das mini angenehm in der Hand. Das Tablet ist für mich bei E-Books zum Ersatz für den Kindle geworden. Videogespräche in FaceTime mit dem “Center Stage” Folgemodus sind ein Vergnügen. Für Videos und Serien – z.B. Im Zug oder auf der Couch oder im Bett – ist der Bildschirm noch immer groß genug. Surfen im Web, E-Mails, Messenger & Co. klappen einwandfrei.

Apple iPad mini 6 | Foto © Helmut Hackl
Apple iPad mini 6 | Foto © Helmut Hackl

Die wichtigsten Eckdaten vom iPad mini – mit Kommentaren versehen

• Der LCD-Bildschirm hat eine Diagonale von 8,3″ LCD-Bildschirm (da sind ca. 21 cm) und eine Auflösung von 2.266×1.488 Pixel (326 ppi). Die Helligkeit liegt bei 500 Nits. Für meine Augen ein guter Bildschirm. Das Seitenverhältnis ist nun ungefähr 3:2 und nicht nicht mehr wie bisher 4:3. Der Vorteil: Beim Ansehen von Filmen werden die schwarzen Balken oben und unten schmäler.

• Ich nahm das Modell mit 256GB Speicher, denn 64 GB sind mir viel zu wenig.

• Touch ID ist gleich in der Standby-Taste untergebracht, was dünnere Ränder schafft, da es keine Home-Taste mehr gibt. Funktioniert für mich tadellos nach einer kurzer Umgewöhnungphase.

• Angetrieben wird das Tablet mit dem aktuellen A15 Bionic Prozessor. Für meine Nutzung ist schon der Vor-Vorgänger A13 (im iPhone 11) schnell genug.

• Als Schnittstelle ist USB-C vorhanden. Die Funktionen: Laden (20W Netzteil dabei), DisplayPort und USB 3.1 (bis 5 GBit/s). Da ich eh alle für mich notwendigen Kabel und Adapter sowohl für Lightning als auch für USB-C habe, passt das. Außerdem bietet USB-C gegenüber Lightning für noch mehr Möglichkeiten beim Zubehör. Zum Beispiel ein Hub u.a. mit HDMI und USB 3.0.
Ich habe da noch einen winzigen “USB-C auf USB-A”-Adapter von Anker und einen günstigen Noname “USB-C auf HDMI”-Adapter mit USB-C Strom, die ich beide gleich gut gebrauchen kann. Funktionieren tadellos.

• Der eingebaute Akku liefert 19,3 Wattstunden, d.h. auch ausreichend Laufzeit für einen längeren Reisetag.

iPad mini | Foto © Apple
iPad mini | Foto © Apple

• Zum Einsatz kommen eine 12 Megapixel Ultrawide Kamera (f/1.8, Smart HDR 3, 4K Videos) mit Blitz (einwandfrei von der Qualität her) und eine 12 Megapixel FaceTime-Kamera (f/2.4, 122°, 1080p), die fein für Videoplaudereien mit Folgemodus (Center Stage genannt) ist. Beim Knipsen bleibe ich dennoch – wegen der Handlichkeit – weiterhin lieber beim iPhone.

• Für die Kommunikationen stehen 802.11ax WLAN 6, Bluetooth 5.0 sowie optional Cellular (5G, Nano-SIM) bereit. Das 5G-Modell hat zudem GPS und einen digitalen Kompass drinnen. Wollte ich zuerst das viel günstigere WLAN-only Modell zusammen mit einem akkubetriebenen LTE-Router für unterwegs, so nahm ich dann doch das mit 5G. Die Preisersparnis war zu gering.
So nebenbei: Ich verwende im iPad mini eine Wertkarte von HoT. Denn die bieten ein Datenpaket mit 7.000 MB LTE (bis zu 100 Mbit/s), davon 3.300 MB EU-Roaming. Das Paket aktiviere ich bei Bedarf um monatlich 5,90 Euro.

• Vorhanden ist ein magnetischer Anschluss für den Pencil 2, der so auch gleich drahtlos aufgeladen wird. Den werde ich häufig benutzen, da ich lieber schreibe als tippe und der Stift immer im Direktzugriff ist.

• Verbaut sind diverse Sensoren: Gyro, Beschleunigung, Barometer, Umgebungslicht, GPS, digitaler Kompass.

• Die Stereo-Lautsprecher sind fürs Querformat optimiert. Die Tasten zur Regelung der Lautstärke befinden sich auf der Oberkante. Praktisch ist dabei, dass sich die Belegung ändert, je nachdem wie man das iPad hält. Hochkant stellt die rechte Taste lauter, im Querformat stets die obere Taste.

• Kopfhörer / Ohrhörer lassen sich über Bluetooth verbinden oder per USB-C Kabel. Da verwende ich entweder einen iFi hip-dac mit Akku oder einen kleinen, kostengünstigen USB-C / 3,5mm Adapter mit DAC.

• Zur Auswahl stehen vier Farben: Rosé, Polarstern, Violett, Space Grau. Ich nahm das elegante, zeitlose Grau.

• Das Gewicht liegt bei angenehmen 297 Gramm, die Abmessungen betragen kompakte 195,4×134,8×6,3 mm.
So nebenbei: Ich nutze gerne Hülle von Spigen. Damit bin ich seit Jahren sehr zufrieden – auf unterschiedlichen Smartphones und Tablets.

iPad mini – zusammengefasst

Das neue iPad mini ist perfekt für mich. Subjektiv bekundet.

Bei Interesse: Die Preise (UVP) des iPad mini reichen von 549 Euro (64 GB / WLAN) bis 889 Euro (256 GB / WLAN & Cellular).

4 Kommentare

  1. Das neue ist wirklich cool!
    Habe es am Freitag erhalten (für meinen Sohn).
    Habe aber nur die WiFi Version (256GB) genommen, der Aufpreis für Cellular ist schon seit ein paar Jahren eine Frechheit.
    (Mein Pro ist auch nur noch WiFi, auch günstiger neu über ebay Cyberport im Juni 2020: iPad Pro 3 2018 256 WiFi 757,81 anstatt 1219.-)
    Das letzte Mini 5 habe ich auch bei der Mwst Aktion beim Mediamarkt gekauft, diesmal wollte ich nicht warten. 😉

  2. Ich überlege auch….
    Zumal ich meinem IPad Mini aus der ersten Generation schon manche Träne hinterhergeweint habe. Das Format war/ist einfach unschlagbar für unterwegs.

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