Installiert: myHome – zur Verwaltung smarter Geräte in HomeKit

myHome - zur Verwaltung smarter Geräte in HomeKit
myHome – zur Verwaltung smarter Geräte in HomeKit

Ich integriere vermehrt smarte Geräte ins Apple HomeKit. Bei Bedarf gleich mit Automationen versehen. Da mich das Thema interessiert, sah ich mir in den letzten Tagen myHome an …

Die Vorgeschichte: Ich stieß früh an die Grenzen der Standard Home-App. Da bei uns daheim auch Produkte von Eve im Einsatz sind, verwende ich derzeit “Eve for HomeKit” als bevorzugte HomeKit-App. Zur Anzeige, zur Steuerung und für Automationen. Rennt pippifein und die App ist erfreulicherweise kostenfrei erhältlich. Mich stören allerdings ein paar Kleinigkeiten. Deshalb warf ich kürzlich einen Blick auf Home+ 4 vom österreichischen Indie-Entwickler Matthias Hochgatterer. Da hatte ich Gelegenheit an einem Beta-Testflight teilzunehmen. Das Fazit damals: Ich fand für meine derzeitige Nutzung kein wirkliches Argument, um von der Eve-App auf Home+ umzusteigen. Ungeachtet der etwa 17 Euro an Kosten.

Da es mit myHome von Jörg Wissemann eine weitere leiwande App für HomeKit gibt, investierte ich die ungefähr 14 Euro für einen Probelauf. Denn myHome bietet einen anderen Ansatz der Darstellung und Verwaltung. Salopp formuliert: Keine Kacheln, sondern Listen – sicherlich eine Geschmacksfrage. Darüber hinaus stehen Möglichkeiten bereit, die mir Home+ (noch) nicht liefert.

myHome - zur Verwaltung smarter Geräte in HomeKit
myHome – zur Verwaltung smarter Geräte in HomeKit

Ein paar Punkte, die ich zur App erzählen möchte

Was die App so alles kann, das steht ausführlich auf der Produktseite und im App Store. Hier ein paar ergänzende Anmerkungen:

• Leiwand ist die Möglichkeit, die HomeKit-Codes aller Produkte gleich in der App zu speichern. Da erspart man sich anderweitige Lösungen wie beispielsweise HomePass. Die Codes werden auf alle Geräte synchronisiert und können zusätzlich als PDF exportiert werden.

• Ich habe mich bisher noch nicht mit iBeacons beschäftigt, was ich aber in Bälde nachholen werde. Deshalb ist es gut zu wissen, dass ich iBeacon-Regionen für ortsbasierte Auslöser verwenden kann.

• Zwei feine Sachen bei Auslösern: Es steht auch und/oder als Bedingung zur Verfügung und ich kann bei allen Arten ergänzend Wochentagbeschränkungen hinzufügen.

• Praktisch finde ich die Anzeige, welche Zeitauslöser als nächstes an der Reihe sind. Das klappt auch anders herum: Im Logbuch steht, welche Szenen und Auslöser zuletzt aktiviert wurden.

myHome - Widget am iPhone
myHome – Widget am iPhone

• Manchmal ist es ganz hilfreich, dass sich Szenen und Auslöser duplizieren sowie übersichtlicher in Ordner sortieren lassen.

• Ich mag Individualisierungen. Hier kann ich Zimmer und Zonen mit eigenen Fotos unverwechselbar machen. Ebenso kann ich Favoriten (Szenen, Gruppen, Dienste) mit eigenen Symbolen versehen.

• Die App selbst lässt sich mit einem Pincode sichern – auf Wunsch auch biometrisch. Das habe ich sogleich aktiviert – via Face ID am iPhone und über Touch ID am iPad.

• Da ich auch eine Watch verwende: Es steht eine App mit Komplikation bereit. Inklusive Handoff von der Watch zum iPhone oder iPad.

• Zur Auswahl stehen vier verschiedene Widgets – für Szenen, Dienste & Gruppen, Kameras sowie Übersicht. Mein Favorit ist das Übersicht-Widget.

• Vorhanden ist ein Scanner für Bluetooth LE Geräte – manchmal auch ganz informativ, was da in Reichweite so herumschwirrt.

• Angemerkt: Die Synchronisation aller Einstellungen – inklusive der zahlreichen Individualisierungen – erfolgt auf Wunsch via iCloud. Das ist für mich wichtig, da ich die App sowohl am iPhone als auch am iPad oben habe.

myHome für HomeKit – mein Fazit

Mir taugt myHome und somit werde ich es ab sofort als meine bevorzugte HomeKit-App verwenden.

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