Angeschaut: Pixelfed – wie Instagram, nur ohne Marketing, Tracking und Influencer

Pixelfed

Ich verwende keine Produkte von Facebook, d.h. auch kein Instagram. Mich interessieren keine Influencer, keine Werbung und kein Algorithmus, der für mich entscheidet, was ich sehen soll. Ich will auch nichts verkaufen …

Durch Zufall wurde ich auf Pixelfed aufmerksam. Das Projekt bezeichnet sich selbst als “freie und ethische Foto-Plattform”. Gratis, Open Source, werbefrei, ohne Tracker, ohne Auswertungen. Wie Instagram, nur eben ohne Marketing, Tracking und Influencer.

Pixelfed kann entweder am eigenen Server betrieben werden oder man kann eine bestehende Installation mitbenutzen. Denn Pixelfed ist Teil des Fediverse Netzwerkes. Das heißt außerdem, dass sich alle anderen teilnehmenden Projekte verknüpfen lassen – zum Beispiel Mastodon (das “bessere” Twitter). Ich registrierte mich zum Ausprobieren bei einer bestehenden Instanz: pixelfed.social. Dort kann ich bis zu 5GB Fotos und Videos hochladen.

Pixelfed

Ein paar grundlegende Informationen

• Konto öffentlich oder privat
• umgekehrt chronologisch angezeigte Timeline – unbeeinflußt von einem Algorithmus und ohne Vorschläge
• Follower-System
• neue Inhalte und Personen, die Inhalte anbieten, finden – es genügt auch ein “ActivityPub-fähiger Account”, um anderen Personen zu folgen
• einzelne oder mehrere Fotos hochladen
• Foto mit Filter versehen
• Alben für Fotos anlegen
• Beschreibung und Ort zu Fotos angeben
• festlegen, wer Fotos sehen darf
• Kommentare bei Fotos erlauben oder deaktivieren
• Liken von Fotos
• Maskieren von Personen auf Fotos
• Hashtags
• “Not Safe for Work”-Button – das Bild wird unter einem Schatten verdeckt und muss erst vom Betrachter per Klick freigeschaltet werden

Pixelfed – mein Fazit

Pixelfed ist simpel gehalten, hat ein ansprechendes Design und saugt nicht all meine Daten wie ein Schwamm auf. Macht auf mich einen ordentlichen Eindruck. Und wenn sich irgendwann auch eine App dazugesellt, dann beschäftige ich mich wieder damit.

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