Einen Blick auf Sam geworfen – ein smarter Begleiter für Aufgaben am iPhone, iPad & Watch

Sam am iPhone
Sam am iPhone

Ich schaue mir immer gerne neue Apps an, mit denen sich Aufgaben organisieren lassen. Obwohl mir aktuell die Apple-Erinnerungen vollauf genügen. In den letzten Tagen beschäftigte ich mich ein bisserl mit Sam, der sich als smarter Begleiter positionieren will …

Sam von Stefan Liesendahl versteht sich nicht als weitere To-do Liste, sondern als persönlicher Begleiter, der Aufgaben dann vorschlägt, wenn sie wirklich relevant sind. Das heißt: Diese sollen besser priorisiert sein. Die App ist ausschließlich für iPhone, iPad, Watch und iMessage erhältlich. Kein Mac, kein Android, kein Windows. Alle Daten werden am Gerät und in der iCloud gespeichert – ohne externe Server oder Weitergabe von Daten.

Der Ablauf ist simpel

Zuerst erstelle ich eine Aufgabe, die erledigt gehört. Danach knüpfe ich Bedingungen an diese Aufgabe, die dafür erfüllt sein müssen – zum Beispiel Zeit, Wochenende, Ort, Wetter, Tageszeit, Stimmung, Internetverbindung, benötigte Zeit, Batteriestand oder Aktivität. Sam erinnert mich dann automatisch an diese Aufgabe, sobald die Bedingungen optimal sind. Dafür steht eine unbegrenzte Anzahl an verknüpfbaren Bedingungen bereit – entweder schon vorgegeben oder selbst definierbar.

In der Praxis kann das beispielsweise so aussehen. Die Aufgabe = Ich muss im Herbst den Apfelbaum schneiden. Die Bedingungen = Jahreszeit (im Herbst), Ort (ich bin im Garten) und Wetter (es ist schön).

Was sonst nach dabei ist: personalisiertes Briefing am Morgen, iCloud-Synchronisation, Widget (um schnell auf Aufgaben zugreifen zu können), Import von Daten, ortsabhängige Erinnerungen, Push-Benachrichtigungen, Lieblingsorte, Zeiträume, änderbares App-Symbol, Gruppen (zum Strukturieren von Aufgaben), Unterstützung für Siri & Kurzbefehle, biometrische Entsperrung (Touch ID / Face ID) der App sowie eine Community (Sam’s Freundebuch).

Sam auf der Apple Watch
Sam auf der Apple Watch

Einige Grundfunktionen von Sam sind gratis – gut zum Ausprobieren. Bei Premium dabei sind dann z.B. unbegrenzte Gruppen (statt 2), unbegrenzte Aufgaben, personalisiertes Briefing, eigene Bedingungen, verfügbar auf allen Geräten, alle App-Farben. Die Premium-Version gibt’s als Abo (ca. 3 Euro pro Quartal oder ca. 10 Euro jährlich) oder um etwa 20 Euro einmalig.

Sam – mein Fazit

Sam hinterließ beim Ausprobieren einen ordentlichen Eindruck. Alles war nach kurzer Einarbeitungszeit schnell erledigt und klappte zu meiner Zufriedenheit. Schade, dass keine macOS-App vorhanden ist. Ich werde die Entwicklung der App auf alle Fälle weiter beobachten.

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