Purer Text: Simplenote – ich mag seit Jahren den Minimalismus der App

Sinmplenote

Zum Schreiben von Geschichten verwende ich hauptsächlich gleich die Apple Notizen. Daneben kommt aber auch immer wieder eine zweite App zum Einsatz: Simplenote. Denn dort dreht sich alles um puren Text …

Simplenote ist kostenfrei für alle gängigen Plattformen erhältlich: Für macOS, Windows und Linux, für iPhone und iPad und für Android. Und zusätzlich auch via Web-Browser. Die Synchronisation läuft dabei über die Server von Automattic.

Ich tippe – no na net – sehr viele Texte. Dabei spielen Formatierung keine Rolle. Das heißt: Geschrieben wird purer Text. Passend wäre dabei TextEdit, das aber lediglich am Mac verfügbar ist. Ich brauche aber auch die entsprechenden Apps am iPad und iPhone – mit Synchronisation. Somit landete ich bei den Apple Notizen. Dort kann ich zwar Formatierungen meiden, aber am Ende des Tages ist es eine App für Notizen und nicht für pure Texte. Dafür ist Simplenote einfach besser geeignet.

Die Möglichkeiten im Überblick

• Zur Organisation der Notizen stehen Schlagwörter (Tags) zur Verfügung. Das sorgt für Übersicht und lässt sich einfach bewerkstelligen. Für mich klappt das tadellos.

• Wer alle Texte mit Tags versehen und nichts übersehen will: Nicht markierte Notizen werden extra aufgelistet.

• Unterstützt wird – optional – auch Markdown, eine vereinfachte Auszeichnungssprache für Formatierungen.

• Bei Bedarf können Notizen an den Anfang geheftet werden. Damit sie immer gleich ganz oben aufgelistet werden.

• Für jede Notiz wird ein Verlauf angelegt. Mit einem Schieberegler können so alte Versionen geholt werden.

• Jede Notiz hat zusätzliche Informationen: zuletzt geändert am, erstellt am, Anzahl Wörter und Zeichen.

• Es stehen ein paar Möglichkeiten zur Sortierung bereit: Alphabetisch (A-Z, Z-A), nach Erstellungsdatum (alt, neu) oder nach Bearbeitungsdatum (als, neu).

• Die Suchfunktion lässt sich vielfältig nutzen. Nicht nur nach Text, sondern auch nach Tags.

• Links werden automatisch erkannt. Der Aufruf erfolgt nicht durch einfaches Anklicken, sondern durch Längerdrücken bzw. Command-Click. Für mich die angenehmere Art.

• Praktisch sind auch die internen Links. Dabei kann innerhalb einer Notiz gleich auf eine andere Notiz verlinkt werden.

• Notizen lassen sich im Web veröffentlichen und mit einem Link teilen. Zudem kann mit einem anderen Simplenote-Nutzer zusammengearbeitet werden. Das erfolgt per E-Mail. Danach können beide eine Notiz bearbeiten.

• Bei Bedarf lässt sich ein Backup als .zip-Datei ziehen. Auch der Import ist möglich. Beides allerdings nur bei Zugriff via Web.

• Am iPhone und iPad stehen mehrere Widgets bereit. Für “New Note”, “Note” und “Note List”.

• Die App selbst kann per Passcode geschützt werden. Das klappt dann auch über Touch ID und Face ID. Optional kann ein Sperrtimeout festgelegt werden.

• Obwohl es Simplenote schon seit vielen Jahren gibt, herrscht noch immer eine Mischung zwischen Deutsch und Englisch. Kein Problem, aber es fällt auf.

Simplenote – zusammengefasst

Minimalistisch und volle Konzentration auf puren Text. Ich mag Simplenote.

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