Auf Reisen spare ich als Kunde der Erste Bank in manchen Ländern bares Geld

Foto © Erste Bank / Daniel Hinterramskogler
Foto © Erste Bank / Daniel Hinterramskogler

Ich habe seit vielen Jahren mein Hauptkonto bei der Erste Bank und bin mit dem Service zufrieden. Und deren George gehört für mich zu den feinsten und zuverlässigsten Banking-Apps am Markt. Da ich heuer wieder öfters auf Kulinarikreisen sein werde, möchte ich auf einen Punkt hinweisen, der mir in manchen Ländern merklich an Spesen spart …

Ich bin – bis auf die durch die Pandemie-Maßnahmen erzwungene Unterbrechung – öfters im Jahr auf Kulinarikreisen oder Tagesausflügen. Dabei spielen Spesen außerhalb der Euro-Länder eine nicht zu unterschätzende Rolle im Budget. Sowohl beim bargeldlosen Bezahlen als auch bei Geldautomaten. Das läppert sich im Laufe eines Jahres zusammen.

In zentral- und osteuropäischen Ländern, wo die Erste Group tätig ist, kümmert mich das teilweise nicht. Denn in Tschechien, Ungarn, Rumänien. Kroatien, Serbien, Bosnien, Montenegro, Nordmazedonien und Moldavien kann ich an deren Geldautomaten spesenfrei Geld abheben. Gleich als Tipp: Immer in Landeswährung abrechnen lassen und nicht auf den angezeigten, sehr zu Ungunsten von uns Nutzern gerechneten Euro-Betrag tippen.

Für mich ist dabei hauptsächlich Tschechien von Interesse, wo ich öfters und gerne bin. Da habe ich erst unlängst wieder ein paar leiwande Tage in Prag verbracht. Dort hebe ich dann bei der Česká spořitelna tschechische Kronen ab. Ohne Spesen und zu einem guten Umrechnungskurs. So oft ich welche benötige.

Da ich kein großer Freund von Bargeld bin, wäre mir noch lieber, wenn das auch beim bargeldlosen Bezahlen mit der Debit Mastercard so wäre. Vielleicht kommt das ja mal – gleich als Anregung bekundet.
Und ja, ich weiss, dass dies bei manch Fintechs möglich ist. Aber dabei immer einen Blick auf den Umrechnungskurs werfen.

Dazu passende Extratipps

• Wenn ich in ein Nicht-Euro-Land fahre, dann wechsle ich meistens daheim ein paar Euro in passende Landeswährung um. Dann muss ich nicht gleich bei der Ankunft nach einen Geldautomaten suchen. Erledigt ist das bei der Erste Bank flott über den Wechselstube Bot.
• Ich habe alle Daten zu meinen Karten und Ausweisen in einem Passwort Manager drinnen. Die Codes habe ich nirgend notiert – die kann ich auswendig.
• In der George-App (geht auch in den Apps anderer Banken) lässt sch das Kartenlimit reduzieren, um eine etwaige Schadenssumme gering zu halten.
• Alle Transaktionen mache ich ausschließlich in Landeswährung. Denn Zahlungen in Euro werden fast immer zu einem ganz schlechten Kurs umgerechnet.
• Bargeld beim Geldautomaten abzuheben ist i.d.R. mit der Debitkarte günstiger als mit Kreditkarte.

2 Kommentare

  1. Es gibt da eine Kreditkarte, bei der weltweite Zahlungen kostenlos möglich sind. Auch Bargeldbehebungen. Diese werden allerdings sofort angelastet und die Zinsen sind bei rund 20% p.a. Aber das kann mit einer Vorab- oder sofortigen Überweisung erledigt werden. Meine Zweitkarte, super in der Türkei und heuer in Ägypten. Ich weiß nicht, ob ich den Namen angeben darf/soll, aber Google hilft. Die Mutter A…….-Bank kommt aus Luxemburg und die Kreditkarte ist f…(.at). Mir taugt’s. War vor ein paar Jahren notwendig, als meine Hauptkarte nach einer Woche am Flughafen den Dienst verweigerte.

    1. Ich bin da immer sehr vorsichtig bei Angeboten, die etwas “gratis” anbieten, was normalerweise kostet. Wie z.B. free.at. Bezahlt wird in irgendeiner Form immer. Gilt jetzt nicht nur für diesen Bereich, sondern generell.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.