Angesehen: TaskFlow bietet interessante Möglichkeiten, damit die Aufgaben nur so flutschen

TaskFlow

Ich probiere gerne Aufgaben-Apps aus. Da hatte ich den letzten Jahren schon eine Vielzahl an unterschiedlichen Varianten am Notebook, Tablet und Smartphone. In den letzten Tagen beschäftigte ich mich mit TaskFlow, das ein paar interessante Möglichkeiten bietet …

Apple Erinnerungen und ich haben uns in den letzten Monaten angefreundet. Genügt mir derzeit zur Verwaltung meiner Aufgaben als Einzelnutzer. Ich sehr mir aber immer gerne neue Apps in diesem Bereich an. Diesmal war TaskFlow von Vladimir Butko an der Reihe.

TaskFlow steht für iPhone, iPad und Mac bereit. Mit Synchronisation über die iCloud. In der Basisversion ist die Nutzung kostenfrei. Die ist auf fünf laufende Projekte limitiert, beschränkt die Anzahl von Anhängen und verzichtet auf Prioritäten, sowie das Teilen mit der Familie. Wer das haben will, der kann die App um einmalig knapp 20 Euro laufen oder im Abo (ca. 1 Euro monatlich bzw. etwas über 10 Euro jährlich) beziehen. Angemerkt: Die App ist auf Englisch.

TaskFlow

Der “Flow” von Aufgaben steht im Mittelpunkt

• Die App konzentriert sich auf den “Flow” aller Aufgaben. Unabhängig davon, in welchem Projekt sie sich befinden. Lange Liste sucht man hier vergeblich. Ich kann selbst festlegen, welche Aufgaben in nächster Zeit erledigt gehören. Kürzlich hinzugefügte Aufgaben, die noch keinem Projekt zugeordnet sind, erscheinen als “jüngste Aufgaben”.

• Zeitbasierte Ansichten sind ideal für Aufgaben, deren Erledigung mehrere Tage dauern kann, die ich aber immer ganz oben auf meiner Aufgabenliste haben möchte. Die Aufgabe ist somit immer da und ich werde immer daran erinnert, bis ich sie als erledigt abhake.

• Ich kann Abschnitten erstellen, die meiner Denk- und Arbeitsweise entsprechen. Standardmäßig sind das “My Task Flow”, “Focus”, “Today”, “Upcoming” sowie “Someday”. Anhänger von “Getting Things Done” können hier beispielsweise “in unter 2 Minuten zu erledigen” anlegen.

• Eine Aufgabe lässt sich mehreren Projekten zuteilen. Wird solch eine Aufgabe irgendwo abgehakt, dann wird das auch gleich in allen anderen Projekten erledigt.

TaskFlow

• Der Focus Timer (nach dem Pomodoro-Prinzip) dient dazu, um sich auf auf die anstehende Aufgabe zu konzentrieren. Sollte die Zeit nicht ausreichen, lässt sich das Ende des Timers verschieben. Individuell festlegbar sind dabei Focus Durstion, Short Break Duration, Long Break Duration, Long Break Every sowie Postpone Reminder Duration.

• Projekte können als einfache Listen oder als Kanban-Boards angezeigt werden. Anpassbar mit eigenen Farben und Symbolen.

• Bereit stehen Unteraufgaben, Prioritäten, Notizen, Anhänge und wiederholende Aufgaben.

• Mit dabei sind auch Widgets, Benachrichtigungen und Soundeffekte. Was in den kommenden Version noch kommen soll sind beispielsweise ein Markdown-Editor, Kommentare sowie geteilte Projekte.

TaskFlow – zusammengefasst

TaskFlow konzentriert sich auf den “Flow” der Aufgaben und liefert dafür passende Werkzeuge. Aus meiner Sicht ein guter Ansatz, wenn das der eigenen Denkweise entspricht. Da mir die App gefällt, werde ich weiter beobachten, wie sie sich so entwickelt. Der Start ist aus meiner Sicht vielversprechend gelungen.

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