Under Armour Sportsmask – im Fitnesscenter aus Interesse, nicht aus Notwendigkeit ausprobiert

Sportsmask | Foto © Under Armour
Sportsmask | Foto © Under Armour

Ich bin schon an die Mund-Nasen-Maske gewöhnt und habe da ein paar unterschiedliche Exemplare aus verschiedenen Materialien. Mit eleganten, farbenfrohen, witzigen, situationspassenden Motiven. Als modisches Accessoire. Erfreulicherweise besteht im Fitnesscenter beim Training noch keine Pflicht / Empfehlung zu Masken. Ich war jedoch vorsorglich neugierig, ob es mit einer “speziellen” Sportlermaske überhaupt so halbwegs angenehm möglich wäre …

Beim Fitness-Training ist eine Maske nicht die angenehmste Sache. Denn ich brauche Luft und der Schweiß rinnt. Ich probierte das kurz im Fitnesscenter mit einem herkömmlichen Mund-Nasen-Schutz aus und es war nicht besonders erquickend. Beim Krafttraining war es dabei erträglicher als beim Ausdauertraining.

Aus Interesse und – noch – nicht aus Notwendigkeit, sah ich mich bei den Anbietern von Sportbekleidung um, ob die spezielle Masken dafür anbieten. Denn bei den Leiberln spielt das Material eine für mich wichtige Rolle. Da bin ich beim Training seit Jahren sehr zufrieden mit Nike’s Dri-FIT.

Eine Sportlermaske mit drei Schichten

Fündig wurde ich bei Under Armour (UA) und deren Sportsmask. Beschrieben als Sportlermaske mit Atmungsaktivität, kühlem Tragegefühl und guter Passform beim Trainieren.

Sportsmask | Foto © Under Armour
Sportsmask | Foto © Under Armour

• Schicht 1 = Abstandsstoff. Verwendet wird ein leichter Polyester-Stoff mit Lufttaschen. Das sorgt für die nötige Struktur, damit die Maske weder die Nase noch den Mund berührt. Das soll für eine bessere Luftzufuhr sorgen.
• Schicht 2 = Schaumstoff. Die mittlere, atmungsaktive Schicht (offenporiger Polyurethanschaum) ist durchlässig für Luft, aber nicht für Feuchtigkeit und Schweiß.
• Schicht 3 = Iso-Chill. Dieser dehnbare Stoff von UA soll die Haut spürbar kühlen und zudem antimikrobiell wirken.

Meine Erfahrungen beim Training

• Das Futter ist nach oben verlängert und liegt flach auf dem Nasenrücken an. Ein weicher, einstellbarer Nasensteg sorgt für einen sicheren Halt im Gesicht. Die Ohrenschlaufen aus strapazierfähigem Stoff fallen beim Tragen kaum auf. Die Maske fühlt sich in Summe angenehm an.

• Bei intensiverem Training, wo mehr Schweiß rinnt, kommt mir vor, dass sie etwas angenehmer ist, als die Masken, die ich bisher probierte. Vielleicht nur Einbildung, aber gefühlsmäßig ist mir dieser Stoff lieber.

• Die Reinigung erfolgt in Handwäsche. Im Lieferumfang dabei ist eine waschbare, antimikrobielle Tasche.

Sportsmask | Foto © Under Armour
Sportsmask | Foto © Under Armour

Under Armour Sportsmask – mein Fazit

Die Sportsmask fühlt sich beim Tragen angenehm an und so könnte ich damit auch – wenn z.B. das Tragen einer Maske verpflichtend werden sollte – Ausdauertrainings absolvieren. Ich kann ja jederzeit aufhören, wenn es belastend wird. Beim Krafttraining wäre das überhaupt kein Problem. Ob die Sportsmask nun “besser” ist als die viel günstigeren Masken, das ist subjektiv zu beantworten. Ich bin mit dem Material zufrieden und fühle mich wohler.

Bei Interesse: Die schwarze Sportsmask kostet 30 Euro plus ca. 5 Euro Versand und ist in drei Größen (XS/S, M/L, L/XL) erhältlich. Kein billiges Vergnügen, aber das war mir das Ausprobieren wert.

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