🌈 #Daheimbleiben Woche 4: Kompakte Meldungen zwischendurch [mit täglichem Nachschub]

handgenähte Behelf-Nasen-Mund-Maske | Foto © Urban Tool
handgenähte Behelf-Nasen-Mund-Maske | Foto © Urban Tool

Wir verbrachten ob der Ausgangsbeschränkungen schon drei Wochen hauptsächlich daheim. Das wird sich bis Ende April auch nicht ändern. Und so sammle ich weiterhin ein paar Kurzmeldungen – mit laufender Aktualisierung. Vielleicht sind ja wieder Anregungen für euch dabei. Los geht’s mit Woche 4 …

zum Nachlesen: Woche 3

Dienstag, 7. April

Dankeschön an die ÖBB für die Kulanzregelung auch für Sparschiene-Tickets. Da dies bis Ende April verlängert wurde, konnte ich jetzt alle meine Fahrscheine in Gutscheine umtauschen. Und ich habe auch gleich beschlossen, künftig noch mehr mit der ÖBB unterwegs zu sein.

OutRun Lauf-App am iPhone
OutRun Lauf-App am iPhone

• Wer für sein iPhone eine optisch schicke Lauf-App ohne Abo, ohne Werbung, ohne Cloud-Speicherung, ohne Konto haben will, der kann seinen Blick auf OutRun richten. Die App gibt’s um 2,29 Euro und bietet neben den üblichen Funktionen auch eine Synchronisation mit Apple Health. Dazu passt treffend ein Ausspruch von Täve Schur: “Der Mensch bewegt sich nicht weniger, weil er alt wird. Er wird alt, weil er sich weniger bewegt. Also beweg’ dich!”

• Da ich in diesem Jahr wohl keine weiteren Kulinarikreisen machen werde, habe ich alle Reiseziele, die ich für heuer plante, gleich für 2021 vorgemerkt. Da wären beispielsweise Würzburg, Prag & Pilsen, Znojmo, Ostrava, Bamberg & Coburg, Bregenz & Lindau, Dresden & Leipzig, Frankfurt am Main & Mainz sowie Ljubljana & Maribor. Das Feine daran: Die Reisen sind ja schon komplett budgetiert und für die stornierten Zugtickets habe ich bereits Gutscheine von ÖBB & DB. Vorfreude ist ja bekanntlich auch eine schöne Freude. Und vielleicht sind ja im Spätherbst zumindest ein paar – gefahrlose – Tage am Strand von Jesolo möglich. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Meisai Video-App am iPhone
Meisai Video-App am iPhone

Meisai ist eine unterhaltsame Video-App für neuere iPhone-Modelle. Kostenlos erhältlich – werbefrei und ohne In-App-Käufe. Die App erkennt automatisch Silhouetten, auf die sich dann einer von über 30 AR-Effekte legen lässt. Ich probierte die App am iPhone 11 aus. Da sie Spaß machte, werde ich die App oben behalten.
Da Zugriffe auf Mikrofon, Kamera und Fotos notwendig sind: Der Entwickler bekundet, dass alle Inhalte auf dem Gerät verbleiben und nicht an Dritte gesendet werden.

Zenkit To Do | Foto © Axonic Informationssysteme
Zenkit To Do | Foto © Axonic Informationssysteme

• Es gibt eine weitere simple Aufgaben-App: Zenkit To Do. Zielgruppe sind Wunderlist-Nutzer, die noch immer keine neue Heimat gefunden haben. In der Personal-Grundversion ist die App kostenfrei – im Team für bis zu acht Teilnehmer. Plus, Business und Enterprise kosten monatlich Geld. Zum Start gibt’s die App im Web sowie für iOS. Android folgt. Die Server stehen übrigens in Deutschland (DSGVO-konform). Vielleicht für Ex-Wunderlist’ler von Interesse – für mich besteht kein Bedarf.

• Positiver Nebeneffekt vom Coronavirus: Mein Terminplaner ist komplett leer. Und die Anzahl der planmäßigen Aufgaben ist auf einem historischen Tiefststand. Eine überaus angenehme Erfahrung. So nebenbei bemerkt: Ich telefonierte in den letzten drei Wochen mehr als das gesamte letzte Jahr zusammen.

Montag, 6. April

• Wie erwartet wurden die Ausgangsbeschränkungen bis Ende April verlängert. Dazu gesellt sich das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln und allen Geschäften. Alle Veranstaltungen bleiben bis Ende Juni verboten. Und auch ein bisserl Positives ist dabei: Ab 14. April sollen kleinere Geschäfte – unter Sicherheitsvorkehrungen wie z.B. Maskenpflicht – wieder öffnen dürfen. Und ab 1. Mai folgen dann alle Geschäfte, Einkaufszentren sowie Friseure. Alle anderen Bereiche wie z.B. Gastronomie werden wohl erst ab Mitte Mai folgen. Sofern sich die Zahlen weiterhin positiv weiterentwickeln.

• Ich bin öfters auch gerne mit Taschen von Urban Tool unterwegs und die haben mich schon auf vielen Kulinarikreisen begleitet. Jetzt bietet das Wiener Unternehmen auch handgenähte Behelf-Nasen-Mundmasken an. Bei 60° waschbar und somit wiederbenutzbar. Auf Wunsch auch mit einlegbarem Filter – zum Beispiel ein Kaffee-Papierfilter. Eine nachhaltige Alternative zu den Einmal-Mundmasken. Da Lagermaterial verarbeitet wird, stehen immer nur limitierte Einheiten zum Bestellen bereit. Erhältlich in einigen feschen Varianten – zum Preis von 21,90 Euro. Die nächsten Einheiten sind am Mittwoch, den 9. April bestellbar.

• Ob Nasen-Mund-Schutzmasken nun tatsächlich wirken oder nicht, darüber mögen Fachleute diskutieren. Wir halten das nach dem heimischen Sprichwort: “Hüft’s nix, so schodt’s nix“. Und somit werden wir ab sofort in der Öffentlichkeit – auch außerhalb von Supermärkten und Drogerien – eine Schutzmaske tragen. Freiwillig und ohne staatliche Verordnung, die vermutlich eh in Bälde kömmt.

• Gestern las ich auf ORF.at den Beitrag “Die Psychologie der Maske“. Dabei wird u.a. der Frage nachgegangen, wie die Maske die Individuen und die Gesellschaft als Ganzes verändert. Ich gehöre zur Gruppe, die das mit Humor nehmen und auch aus Höflichkeit tragen. Ohne angespanntes Nervenkostüm. Nur mein freundliches Lächeln ist jetzt schlechter sichtbar.

Bewegung daheim ist wichtig. Die Sportunion Österreich setzt auf Digitalsport und bietet tägliche Trainingseinheiten per Livestream. Kostenlos. Viel Spaß beim Mitmachen!

Aqueduct 101 am iPhone
Aqueduct 101 am iPhone

• Am Wochenende löste ich spannende Puzzles. Ich holte mir – aktuell noch kostenlos – Aqueduct 101 von den Kieffer Bros aufs Smartphone (fürs iPhone und iPad) und beschäftigte mich mit Wasserwegen. Der Job war es dabei, durch geschicktes Agieren den Wasserfluss herzustellen. In insgesamt 48 Spielstufen mit Förderbändern, Toren, schwimmende Brücken und noch so manchem mehr. Machte Spaß und sorgte für Abwechslung.

• Ein Freund schickte mir kürzlich ein Video, das er mit Relive erstellte. Das ist ein Service, um Outdoor-Aktivitäten per GPS aufzuzeichnen. Danach werden diese in Geschichten umgewandelt – inklusive animierter 3D-Videos, die sich mit Freunden teilen lassen. Die Apps steht für Android-Smartphones und fürs iPhone bereit. In der Basisversion ist die Nutzung kostenfrei, für mehr Möglichkeiten wird der Beitritt zum Club angeboten. Nach 30 Tage kostenlosem Test kostet das Abo ungefähr 7 Euro monatlich oder knapp 39 Euro jährlich. Die Ergebnisse schauen sehr ansprechend aus.

• Kürzlich las ich auf 9to5Mac einen Beitrag mit dem Titel “Why I ditched the Kindle in favor of Apple Books on iPad Mini“. Das deckte sich zufälligerweise mit meinen Gedanken der letzten Tage, wo ich vermehrt E-Books am Kindle Paperwhite las. Da wurde mir mal wieder so richtig bewußt, wie altbacken das Kindle-System von Amazon doch ist. Mir ist zwar das Lesen am Bildschirm vom Kindle – speziell im Freien – noch immer viel lieber als am iPad, aber die Behäbigkeit und Umständlichkeit der Bedienung macht dies immer mehr zunichte. Da mein Kindle Paperwhite demnächst eh schon sechs Jahre alt wird, werde ich ihn bis zu seinem “Ableben” verwenden und dann Amazon bei E-Books den Rücken kehren. Denn die Kindle-App am iPad gefällt mir überhaupt nicht. Was ja schon auf alle Amazon-Apps zutrifft.

Maze Jam - Screenshot © Unusually Brilliant Educational Resources
Maze Jam – Screenshot © Unusually Brilliant Educational Resources

• Als Beschäftigung für meine kleinen grauen Zellen spielte ich alle 300 handgezeichneten Spielstufen von Maze Jam durch. Ein leiwandes, optisch wunderschönes Spiel für iPhone & iPad, bei dem Wege aus Labyrinthen gefunden werden müssen. Einfach den richtigen Pfad mit dem Finger nachzeichnen. War manchmal ganz schön herausfordernd. Mir hat’s getaugt. Gibt’s derzeit noch kostenlos.

Mehr Privatsphäre: Session Messenger – keine Telefonnummer und kein Zugriff auf die Kontakte

Session Messenger am Desktop | Screenshot © Loki Foundation
Session Messenger am Desktop | Screenshot © Loki Foundation

Wer einen Messenger mit noch mehr Privatsphäre als Signal sucht, der könnte seinen Blick auf Session werfen. Kostenfrei für alle gängigen Systeme. Mit Nutzung ohne Angabe der Telefonnummer sowie ohne Zugriff auf die Kontakte. Ich habe mir angesehen, ob das nicht zu unhandlich ist …

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Frisch im Kaffeehäferl – Sechs Sorten von der Röstmanufaktur als Filterkaffee aufgebrüht

Filterkaffee von der Röstmanufaktur | Foto © Helmut Hackl
Filterkaffee von der Röstmanufaktur | Foto © Helmut Hackl

Geschichten über Kulinarikreisen und meine Besuche von Restaurants sind ja durchs Coronavirus bis auf Weiteres aufgeschoben. Damit aber doch ein bisserl Genuss dabei ist, hier ein Hinweis auf mein Kaffeehäferl. Denn dort habe ich als Filterkaffee frisch ein paar Arabicas von der Röstmanufaktur aufgebrüht. Mit Bohnen aus Äthiopien, Brasilien, Kamerun, Kolumbien, Peru und Sumatra.
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Ausgangsbeschränkung Woche 2: Womit wir uns daheim den ganzen lieben langen Tag beschäftigen

The Game | Foto © Helmut Hackl
The Game | Foto © Helmut Hackl

Wir verbringen zumindest bis zum 13. April den Großteil unserer Zeit in den eigenen vier Wänden. Das Coronavirus erfordert offenbar auch so drastische Maßnahmen wie eine Ausgangsbeschränkung. Wir halten uns selbstverständlich daran, aber die Tage scheinen immer länger zu werden. Damit einem nicht die sprichwörtliche Decke auf den Kopf fällt, habe ich die Aktivitäten intensiviert …

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